Britische Regierung prüft versteckte Kosten bei der Kinderbetreuung
Wichtige Fakten
- • Bildungsministerin Phillipson ordnet Prüfung versteckter Kita-Kosten an.
- • Betroffen sind nicht erstattbare Anzahlungen und Pflichtzuschläge.
- • Umfrage: 75% der Eltern zahlen Zusatzkosten aus Ersparnissen.
- • Regierung bietet kostenlose Busfahrten für Kinder im August.
- • Kita-Zuschuss spart Familien angeblich 8.000 Pfund pro Kind jährlich.
Hintergrund der Überprüfung
Die britische Bildungsministerin Bridget Phillipson hat eine Wettbewerbsprüfung versteckter Kosten in der Kinderbetreuung angeordnet. Betroffen sind Praktiken wie nicht erstattbare Anzahlungen, verpflichtende Zusatzleistungen und Einschränkungen bei staatlich geförderten Kita-Plätzen. Laut einer Ipsos-Umfrage greifen fast drei Viertel der Eltern auf ihre Ersparnisse zurück, um Zusatzkosten zu decken. Die Regierung verspricht mit ihrem Flaggschiff-Programm eigentlich Einsparungen von durchschnittlich 8.000 Pfund pro Kind und Jahr.
Maßnahmen zur Entlastung
Parallel kündigte Finanzministerin Rachel Reeves ein „Great Summer Savings“-Paket im Wert von 300 Millionen Pfund an. Es umfasst kostenlose Busfahrten für Kinder im August und den Wegfall von Zöllen auf Grundnahrungsmittel wie Kekse und Schokolade. Denkmuster wie die Resolution Foundation monieren jedoch, dass reichere Haushalte überproportional profitieren. Die Regierung hofft, durch eine neue Online-Plattform und eine Pilot-Kita-Karte in mehreren Regionen Transparenz zu schaffen.
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