Britischer Premier kritisiert milde Strafen für Jugendliche nach Vergewaltigung
Wichtige Fakten
- • Zwei 14-Jährige und ein 13-Jähriger vergewaltigten zwei Mädchen.
- • Die Opfer waren 14 und 15 Jahre alt.
- • Richter verhängte Jugendstrafen ohne Haft, um Kriminalisierung zu vermeiden.
- • Opfer bezeichnet Urteil als „Schlag ins Gesicht“.
- • Attorney General prüft Überweisung an Berufungsgericht.
Der britische Premierminister Keir Starmer hat die milden Strafen für drei Jugendliche nach der Vergewaltigung zweier Mädchen als „erschütternd“ bezeichnet. Die Täter waren 13 und 14 Jahre alt und wurden zu Jugendstrafen ohne Haft verurteilt, was in der Öffentlichkeit auf breite Kritik stieß.
Richter Nicholas Rowland begründete die Entscheidung mit dem Ziel, die Kinder nicht unnötig zu kriminalisieren. Ein Opfer, inzwischen 16 Jahre alt, äußerte gegenüber der BBC, die Strafe sei ein „Schlag ins Gesicht“ und mache den Eindruck, die Taten seien wegen des jungen Alters der Täter akzeptabel.
Der Attorney General prüft nun, ob die Strafen an das Berufungsgericht verwiesen werden. Kabinettsminister Darren Jones versprach eine schnelle Entscheidung. Oppositionspolitiker von Reform UK, Tories und Liberaldemokraten verurteilten die Urteile ebenfalls scharf.
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