Glohbe - Hansis Blog

Erfahrungsbericht und Vorbereitung für einen 100km-Marsch

veröffentlicht am 11.09.2017 - 20:10 Uhr Uhr - letzte Änderung 14.09.2017 - 14:45 Uhr Uhr Tags: Wandern Ausflug Berge Herausforderung

Wenn man jemanden erzählt, dass man einen Halbmarathon macht, ist die Reaktion meistens: "Woah, voll cool!". Als ich meinen Freunden und meiner Familie erzählt habe, dass ich den Mammutmarsch mache, kam immer zu erst: "Hä, wieso das denn?". So eine richtige Antwort darauf wusste ich auch nicht. Aber hey, warum denn nicht?

Siegerfoto Mammutmarsch

Das ganze hat damit angefangen, dass mich Markus eines Abends anrief und fragte, ob ich Lust habe mit ihm beim Mammutmarsch NRW mitzugehen. Ich kannte das vorher nicht und habe neben dem Telefonat gegooglet und habe einfach mal zugesagt. Erst nach dem Lesen anderer Erfahrungsberichte und diverser Youtube-Videos wurde mir klar, auf was ich mich da eingelassen habe...

Vorbereitung auf den Mammutmarsch

Tjoa, wie bereitet man sich darauf vor? Die Veranstalter empfehlen zu Recht ein paar ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen. Mindestens sollte man ~40km am Stück gegangen sein. Meine Vorbereitung war eine Wanderung um das Ampermoor, das sind ca. 17km einen Monat vor dem Marsch.

Die erste Erkenntnis

Die Strecke war natürlich eher dürftig. Aber ich habe dabei festgestellt, dass meine eingelaufenen Joggingschuhe definitiv nicht geeignet dafür sind! Nach nur diesen 17km hatte ich eine riesige Blase und meine Füße haben gebrannt. Beim Joggen ist mir das noch nie passiert.

Joggen und Gehen formen den Schuh unterschiedlich!

Danach kam mir auch, dass man beim Joggen ja primär über den Fußballen (von vorne nach hinten) abrollt, beim Gehen aber über die Verse (von hinten nach vorne). Die Joggingschuhe sind zwar eingelaufen, aber halt nicht eingegangen und sind daher falsch geformt!

Hirschtalg gegen Blasen

Markus hat mir noch empfohlen ein paar Wochen vorher meine Füße früh und abends mit Hirschtalg einzureiben. Hirschtalg ist eine Creme (gibt es z.B. beim Rossmann für ~3€) und pflegt die Füße, macht sie geschmeidig und weich. Das soll den Blasen vorbeugen. Schaden tut die Salbe auf jeden Fall nicht, also drauf damit. Die Füße fühlen sich danach toll an und natürlich sind keine Hirsche oder Bestandteile von Hirschen in der Salbe ;)

Packliste für den Mammutmarsch

Als nächstes war die Große frage, was zieh ich und was nehme ich mit? Vorweg kann ich sagen: Kleidung war ideal, das Essen viel zu viel! Anbei meine Packliste aufgeteilt in Kleidung, Proviant und Ausrüstung. Rot sind die Sachen, die ich dabei hatte, aber völlig sinnlos waren, schwarz was dabei war und gut war und grün, was ich das nächste Mal mitnehmen werde, sofern es ein nächstes Mal gibt...

Packliste Kleidung

Die Kleidung war wirklich sehr gut. Natürlich braucht man im Hochsommer keine Jacke oder wenn es definitiv nicht regnen soll eine Regenjacke, etc. Die Nikes habe ich erst den Tag zuvor gekauft, die waren also überhaupt nicht eingelaufen, aber hatte leider keine Alternative dabei.

Packliste Proviant

Proviant habe ich mich maßlos verschätzt. Ich hätte echt nur einen Bruchteil gebraucht:

Ausrüstung

Die Ausrüstung war auch nicht ganz verkehrt. Aber ich werde unbedingt das nächste mal Stecken mitnehmen, insbesondere wenn der Marsch wieder so hügelig wird:

Der Vortag bis zum Beginn

Am Samstag war um 14 Uhr Treffpunkt. Da ich aus Augsburg komme, bin ich bereits Donnerstag Nacht nach Düsseldorf und habe mich bei Markus einquartiert. Am Freitag habe ich mir noch die Laufschuhe (Nike Air) gekauft, ein bisschen Proviant und schon einmal Probe gepackt und alles gewogen. Abends habe ich unser 3tes Mitglied (naja, also nicht wirklich mit Glied - hohoho) Sarina besser kennengelernt, wir waren Burger essen und noch ein paar Bier trinken. Dann ging es gegen 1:30 Uhr ins Bett.

Mammutmarsch Start

Als Frühaufsteher habe ich es am Samstag immerhin geschafft bis 8:30 Uhr zu schlafen. Markus ist dann um 11 Uhr aufgewacht. Jetzt noch duschen, frühstücken (Müsli mit Bananen, Früchten und Jogurth), packen und alles prüfen. Haben uns noch jeweils ein Sub bei Subway geholt als Mittagessen, da wir ja erst um 16:15 Uhr starten werden. Dann ging es auch schon bei strömenden Regen los zum Hbf Düsseldorf. Sarina kam zeitgleich mit uns an und es ging mit dem Zug nach Wuppertal.

Anmeldung und Start

Pünktlich um 14 Uhr waren wir am Gelände und haben unser Teilnehmerbändchen samt Wegheft abgeholt. Danach hieß es erstmal warten, bis um 15 Uhr die erste Gruppe gestartet ist. Wir waren Gruppe 6 und hatten um 16:15 unseren Startschuß. Die Zeit verging aber schnell, wir haben nochmal etwas gegessen die kurze Sonnenstrahlen genossen und dann ging es auch schon los...

Warten auf den Start

Etappe 1: Die ersten 18km

Hochmotiviert, sehr gut gelaunt und mit viel Unwissen auf was wir uns da eingelassen haben, ging es dann auch los. Yeah, nur noch 99km und 999 Meter =) So schnell die Sonne gekommen war, so schnell hat sie uns auch wieder verlassen. Anfangs unter einer dichten Wolkendecke marschierten wir mit einem guten 6er Schnitt los. Erstaunlich fand ich, dass sich unsere Startgruppe so früh so gut verteilt hat. Wir waren in der vorderen Hälfte und hatten sehr nette Begleiter.

Leider kam dann der Regen relativ schnell, anfangs nur nieselnd dann aber schüttend runter. Also Regenjacken an, Regenschutz über die Rucksäcke und weiter ging es. Glücklicherweise hatte ich meine Wanderstiefel an, daher blieben meine Füße durchgehend trocken. Der Waldboden wurde durch die tausenden Schritte immer weicher und matschiger.

Regen beim Mammutmarsch

Die erste Station haben wir dann gegen 19 Uhr erreicht. Uns ging es noch sehr gut und wir hatten keine großartigen Wehwehchen. Heißen Tee geholt, Bananen, Milchbrötchen, Schokohöhrnchen und Müsliriegel abgeholt und verspeist. Die Füße nochmal eingerieben, Socken gewechselt, Wasser aufgefüllt, eigene Blase geleert und weiter ging es.

Etappe 2 (KM18 - 38KM): Die Nacht bricht ein...

Ich kann leider nicht mehr genau sagen, welche Landschaft und welcher Teil wann war. Der Marsch wurde auf jeden Fall mit jedem Schritt schöner. Der Regen hat langsam aufgehört und die Wolken sind aufgebrochen. Unser Marschtempo hat sich ein wenig reduziert auf ca. 5-5,5km/h. Wir hatten aber bisher keine bis kaum Schmerzen. Sarina hat einmal unbedingt mit dem Bürgersteig kuscheln wollen, aber das hat uns nur kurz aufgehalten ;)

Gegen Mitternacht waren wir dann am Versorgungspunkt 2 und haben uns riesig auf die Kartoffelsuppe gefreut! Endlich was warmes! Das tat richtig gut, vielen Danke dafür :) Sarina & Markus haben ihr ersten Blasen verartztet und wir haben alle nochmal die Füsse eingetalgt. Ich habe von meinen Wanderschuhen auf die leichteren Schuhe gewechselt und meine kurze Hose gegen die lange getauscht. Nach einer knappen Stunde ging es dann weiter.

Etappe 3 (38km - 62km): Die 10 schönsten Eisenbahnbrücken NRWs

Das wird die weiteste Etappe mit 24km ohne Pause. Der Weg direkt nach dem Versorgungspunkt war sehr romantisch: Der nicht mehr ganz volle Mond scheint durch die Wolken und schimmert im See neben schlafenden Schwänen und Enten. Beim Blick zurück sieht man durch die Bäume die Stirnlampen der anderen Weggefährten durch die Bäume blitzen. Das war wirklich sehr imposant.

Eisenbahnbrücken in NRW

Der Weg ging weiter Talauf und Talab, durch jede Menge, alte und schöne, hässliche und neue Eisenbahn- und andere Brücken. Langsam haben sich dann aber doch die Schmerzen bemerkbar gemacht. Bei Sarina hat es mit der linken Hüfte, bei mir dem rechten Knie angefangen. Die Füsse haben wir stetig mehr gespürt. Aber das war alles noch im Rahmen. Bergauf war der Weg eine Erleichterung, Bergab allerdings ein Fluch, da Hüfte und Knie noch stärker belastet wurden und immer weiter schmerzten. Es ging lange Zeit durch einen Wald auf matschigen steilen Pfaden. Hier hat Jana unsere Gruppe verstärkt, da deren restliches Team aufgegeben hat.

Wenns weh tut...

KM 50 - Jetzt gehts endlich nach Hause!

Jana hat nochmal neuen Schwung gebracht und wir sind mit neuer Power weitermarschiert. Die 50 Kilometermarke haben wir dann gemeinsam geknackt! Yeah!! Als Belohnung gab es dann unsere Cola, für Sarina die erste IBU und für mich die zweite (Aufgrund von einem von Dr. Google diagnostizierten Muskelfaserriss gab es bereits an Versorgungspunkt 2 die erste ;) ). Dann ging es weiter. Als Motivation half uns, das Wissen, dass wir mit jedem Schritt näher nach Hause kamen. Oh Yeah =)

Der Versorgungspunkt wollte und wollte aber nicht gekommen. Mittlerweile waren wir seit über 20h wach, sind seit über 12h auf den Beinen und sehr ko. Die Müdigkeit war erstaunlicherweise überhaupt kein Problem. Das stetige Brennen der Füße und die Schmerzen beim Bergabsteigen dafür umso mehr. 4 oder 5km vor dem Versorgungspunkt war ich auch fast soweit aufzugeben. Langsam kam die Sonne raus, Markus und Sarina haben weiter angespornt und motiviert und so habe ich mich mit den anderen bis zum VP3 gequält.

Hier gab es heißen Tee! Das tat sehr gut. Obwohl die Sonne rauskam und es ansich gar nicht so kalt war, habe ich mir sämtliche Kleider angezogen, da mir kalt bis zu den Knochen war. Haben etwas gegessen und uns versorgt. Habe meine Füße ein bisschen massiert, obwohl ich keine Blasen hatte, mit Blasenpflastern als Dämpfer beklebt, wieder auf die Wanderschuhe gewechselt und mich für 10 oder 15 Minuten hingelegt. Mit neuer Kraft und neuen IBUs haben wir uns, obwohl von dem ein oder anderen tot geglaubt, wieder aufgemacht. Jana hat uns leider an diesem Punkt verlassen. Nochmal Danke für Deine Verstärkung!! (Wir kamen gegen 7:30Uhr bei VP 3 an und sind gegen 8:15 weiter)

Etappe 4 (62km - 80km): Wenn der Geist über dem Körper steht

Wir leben noch!

Die ersten Kilometer gingen (welch Wortspiel^^) wieder ganz gut. Zwar war ich immer noch eingepackt, wie im tiefsten Winter (die ganzen Jogger kamen uns in kurzer Laufkleidung entgegen), aber wir kamen voran. Die Stimmung war wieder sehr gut, wir hatten Spaß, Freude und konnten auch wieder die Schönheit der Umgebung wahrnehmen!

Irgendwann kam ich auch in so einen Trott, das der Kopf den Körper, die Schmerzen und das Drumherum vergessen konnte. Ein Fuß vor den anderen setzen, Schritt für Schritt einfach weiter. So schwer ist das ja nicht. Das lief lange Zeit echt gut. Nach einer Pause mit Nickerchen in der Wiese, ging es dann wieder weiter.

Unsere "Geschwindigkeit" wurde immer erbärmlicher. Aber es ging voran. Sarina und ich haben uns nur noch vorwärts geschleppt, Markus hat uns motiviert und angespornt. Irgendwie hat ihn der Marsch zu keiner Zeit weder körperlich noch geistig niederringen können. Respekt! Mit ein bisschen Harry Potter und dem Wissen, dass es ja nicht mehr lange sein wird, kam der letzte VP in (be-)greifbare Nähe. Markus hat dann noch 3 Bier gekauft. Vorsorglich für die letzte Etappe... so ein Spinner dachte ich mir ;)

Motivationsschrei!

Am letzten Versorgungspunkt wurden wir herzlich empfangen und ordentlich motiviert. Die Sanitäter haben eine Runde Eisbeutel für Knie und Hüfte springen lassen. Es gab nochmal heißen Tee, Skittles, Pistazien, usw. Die größte Motivation war dann, als es hieß, dass wir noch bis 20 Uhr Zeit haben um ins Ziel zu kommen. Oh yeah, das sollten selbst wir lädierte und angeschlagene Truppe schaffen!

Etappe 5 (80-100km): Die Freude und Euphorie ist stärker als der Rest

Wir haben uns vorgenommen nach allen 5km eines der 3 Biere zu teilen. Also hatten wir bis zum Ziel, 3 Mini-Etappe: 85, 90 und 95km jeweils mit Aussicht auf 1/3 Bier. Die Motivation und die Freude, dass wir zu den Finishern gehören selbst wenn wir nach 24h erst ankommen, hat uns wirklich beflügelt. Die 85km hatten wir wieder mit 5km/h geschafft, trotz oder gerade weil es da viel bergauf ging. Vielleicht lag es auch daran, dass ich Unwissender mir 2x50mg Diclofenac reingeschmissen habe, mit dem Gedanke, dass das ja dann erst ein 6tel der 600er Ibu sei... Doof nur, dass 50mg Diclofenac der 600er Ibu entsprechen. Der Schmerz war dann natürlich für kurze Zeit fast komplett weg. Die Stimmung bei uns nach wie vor super!

Das erste Bier!

Das obige Bild zeigt uns beim ersten Bier bei KM85. Mit Musik bei Markus und Sarina bzw. Harry Potter Hörbuch bei mir sind wir weiter marschiert. Mittlerweile waren wir so ausgelaugt, dass wir beim Gehen kaum noch vernünftig reden konnten. Multitasking nach 85km, über 25h unterwegs und über 32h wach sein funktioniert dann nicht mehr so gut ;)

Etappen Bier

Das Tempo haben wir wieder deutlich reduziert. Wir haben mit Freunden und Eltern telefoniert und immer wieder mal ein kleines Päuschen eingelegt. Die 90km waren geschafft, dann die 95km. Das letzte Bier gab es am Ortseingang in Wuppertal am Straßenrand auf dem Bordstein sitzend. Leicht assi, aber wir fühlten uns super und das tat einfach nur gut! Bei einem Dönermann haben wir 3 frische eisgekühlte Bier gekauft - unser Siegerbier, sofern wirs ins Ziel schaffen.

Wie bei jedem anderen Punkt waren die letzten Kilometer unglaublich schwer. Man ist ja eigentlich da, aber es sind halt doch noch ein paar wenige Kilometer. Dann ein paar wenige hundert Meter. Dann sieht man dieses komische Dach vom Startpunkt, denkt sich "Ah, das sollte es doch jetzt sein", macht sich aber nicht allzu viel Hoffnung, um nicht enttäuscht zu werden. Dann erspäht man den Zielbanner und ab jetzt ist man sicher:

Jawoll! Wir werden es schaffen! Wir haben die 100km gepackt!

Die Freude und Erleichterung kann man sich kaum vorstellen. Dass dann auch noch tatsächlich das Mammutmarsch-Team da war, uns unter jubeln und klatschen empfangen hat und überhaupt mit dem Abbau auf uns gewartet hat, war ein unbeschreibliches Gefühl. Dankbarkeit, Euphorie, Stolz, Erleichterung. Dann gab es Umarmungen, unser Siegerbier, das Finisher-Armband und Siegerfotos. Das ganze Team war ja mittlerweile auch über 30h wach und nach wie vor unfassbar gut drauf, hat mit uns noch angestoßen und neben her langsam alles abgebaut. Mit einer Zeit von 27h und 25Minuten haben wir das Ziel von 24h zwar weit verfehlt, aber darum ging es uns nicht. Wir sind die 100km marschiert, eine Leistung, die ich mir so nicht vorgestellt hatte schaffen zu können. Da wurde ich wohl eines besseren belehrt :)

Mammutmarsch Ziel

Fazit Mammutmarsch

Unser Team

Der Mammutmarsch war eine enorme Herausforderung. Mit sehr geringer Vorbereitung wusste ich so gar nicht was da auf mich zu kommen wird. Umso stolzer bin ich, dass ich mit einem unfassbar positiven und motivierenden Team unterwegs war. Markus als treibender Motor, der entweder ein Roboter ist und keine Schmerzen kennt oder einfach einen unfassbar belastbaren Körper hat. Dazu Sarina, die ich ja vorher quasi nicht kannte, aber in den 24h genug Zeit hatte, sie gut kennenzulernen (Wie wäre es mal mit nem Blind-Date-Mammutmarsch? :D ). Sie hat gezeigt wie man mit viel Ehrgeiz und Willen jeden Schmerz überstehen kann und dabei weiterhin positiv bleiben kann. Ich bin mir sicher, dass ich ohne die 2 das Ziel niemals erreicht hätte!

Die Strecke und das Orga-Team

Die Strecke war anspruchsvoll, unglaublich schön und abwechslungsreich. Das Team hat hier enorme Arbeit geleistet. Wir wurden überall ausreichend mit Tee, wer mag Kaffee, Bananen, Salzstangen, Riegeln, usw. versorgt. Dazu waren alle Verantwortlichen durchwegs positiv und sehr motivierend. Ganz großes Lob und Danke schön dafür!!

Die anderen Mammuts

Beim Mammutmarsch kämpft man nicht gegen andere, sondern nur gegen sich selbst. Die Idee, dass es keine Platzierungen gibt, nimmt sämtliches Konkurrenzdenken. Dadurch sind alle Teilnehmer sehr offen, unterstützend, hilfsbereit und aufbauend. Man konnte sich gut mit jedem, den man traf, unterhalten und hatte immer ein paar motivierende Worte bekommen und gegeben. Das hat mir sehr gut gefallen! Nicht so gut fand ich, dass immer wieder der Müll der Verpackungen der Müsliriegeln, etc. auf den Boden geschmissen wurden. Das ist unmöglich!

Kniekühlung

Der morgen danach

Wir sind dann gegen 21:30 Uhr zurück in Düsseldorf gewesen und mit dem Taxi zurück zur Wohnung (normalerweise nicht mal 10min zu Fuß, aber das ging einfach nicht mehr), kurz was gegessen, die letzten 2 Tage Revue passieren lassen und dann um 23 Uhr ins Bett. Wow, fast 40h wach war ich noch nie in meinem Leben! Meine Knie waren am nächsten morgen ordentlich angeschwollen (Bier-Knie-Kühler sieht man oben...), die Füße bzw. Zehen sind taub, gehen geht nur sehr langsam. Treppen steigen nur Stufe für Stufe und mit Hilfe des Geländers. 2 Tage später, nach durchgehendem hochlegen, sind die Knie etwas abgeschwollen und das Gefühl kommt langsam in meine Füße zurück.

War es das ganze Wert?

Definitiv ja! Macht es, probiert es! Was habt ihr schon zu verlieren? Das ist eine Erfahrung, die man so vermutlich nicht nochmal machen wird. Einen nächsten Mammutmarsch möchte ich für mich nicht ganz ausschließen auch wenn ich mir nur schwer vorstellen kann, dass er an diesen Marsch heranreichen kann.

Danke und Gruß
Hansi

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