Glohbe - Hansis Blog

Stadturlaub in Kapstadt: 1 Woche Hotelurlaub in Kapstadt

veröffentlicht am 28.10.2016 - 18:08 Uhr Uhr - letzte Änderung 08.11.2016 - 15:42 Uhr Uhr Tags: Urlaub Afrika

Für den 2ten Teil der Reise ist mein Arbeitskollege Gero für eine Woche nach Südafrika gereist. Da er sich wohler fühlt, wenn man eine feste Unterkunft hat und von dort aus Tagestouren unternimmt, haben wir uns vor der Reise bereits ein Hotel gebucht und Tagestouren um Kapstadt herum unternommen.

Kapstadt vom Tafelberg

Ausblick vom Tafelberg auf Kapstadt. Die bergige Landschaft im Hintergrund ist sehr imposant.

Nachdem ich also die erste Woche mit den Mädls (s. erster Teil) gut überstanden habe, habe ich Gero am 21.07. Abends am Flughafen abgeholt und wir sind ins Lagoon Beach Hotel im Stadteil Milnerton gefahren.

Wir hatten dort ein großes (80m²) Aparment mit 2 Schlafzimmern, 2 Bäder, sehr gut ausgestattete Küche, großes Wohnzimmer, riesige Terasse mit Blick aufs Meer für zusammen rund 700€ für 1 Woche. Auch wenn sich das gut liest, ist das Hotel keinen Cent mehr wert gewesen. Nach der Ankunft sind wir in die Hotelbar und haben dort zu Abend gegessen. Im Anschluss haben wir uns 10 Bier aufs Zimmer bestellt, die dann nach 2 Stunden auch ankamen...

Ausblick Hotelzimmer

Ausblick von unserem Balkon. Hier konnten wir die ständigen Wetterumschwünge sehr gut beobachten.

Kapstadt Aufenthalt organisieren - Tag 8

Am nächsten Morgen haben wir das überteuerte Hotel-Frühstück getestet und wurden schwer enttäuscht. Daher sind wir zum nächsten Supermakrt (ca. 20min zu Fuß) und haben ein bisschen Essen, Waschpulver (ja, wir hatten eine Waschmaschine und Trockner im Zimmer) und im Liquor Store viel Bier gekauft.

Buskarte mit integrierter MasterCard

Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir uns 2 Tickets für das absolut empfehlenswerte Busnetz "myciti" von Kapstadt gekauft. Das Ticket hat Kreditkartengröße und wird aufgeladen. Damit kommt man für ein Zehntel des Taxipreises sehr gut in Kapstadt rum. Das Busnetz ist sehr neu, die Busse sauber und in tadellosem Zustand. Angst vor Überfällen oder so braucht man auf keinen Fall haben.

Hafenrundfahrt an der Waterfront

Mit dem kostenlosen Hotelshuttelbus sind wir an die Waterfront gefahren. Das ist das Hafenviertel von Kapstadt. Dort haben wir für 40 Rand eine Hafenrundfahrt gemacht. Man bleibt zwar nur direkt am Hafen und fährt nicht aufs Meer raus, aber was soll man auch für 1€ mehr erwarten. Die Rundfahrt war witzig und man hat überall tiefentspannte Robben in Traktorreifen gesehen:

Entspannte Robbe im Reifen

Die Robben chillen im Reifen entlang des Hafens und genießen ihr Leben und die Sonne.

Burgerparadeis Kapstadt

Nach der Rundfahrt sind wir direkt am Hafen in eine Bar mit guter Bier- und Burgerauswahl. Leider habe ich den Namen nicht notiert, dort teilen sich 2 Restaurants/Bars ein Gebäude. Wenn man davor steht, das rechte nehmen. Allgemein kann man überall sehr gute und preiswerte Burger essen. Häufig auch mit Game-Fleisch (Game sind die Wildtiere, also Oryx, Kudu, Eland, usw).

Vom Hafen sind wir in die Stadt gebummelt und wurden von einem heftigen Regen überrascht. In der Touristeninfo haben wir eine Big-5-Safari für den letzten Tag gebucht. Kurz in eine Bar und dann auf den Rückweg zur Waterfront gemacht. Dort haben wir über eine Stunde auf den Shuttle warten müssen...yay.

Zurück im Hotel hat uns der Amoklauf von München, der live im TV übertragen wurde, wach gehalten. Mit viel Bier und Diskussion sind wir so auch auf die Grundversion unserer neuen Geschäftsidee gekommen.

Bildergalerie Waterfront

Neighbour Goods Market in der Old Biscuit Mill in Woodstock - Tag 9

An Tage 3 sind wir mit dem Bus ins Hipsterviertel Woodstock gefahren, um dort den Foodmarket in der Old Biscuit Mill zu besuchen. Der ist absolut empfehlenswert. Neben leckerem Bier und unzähligen Essensständen mit Speisen aus aller Welt, wird das Fest von Live-Musik und man kann witzige Leute beobachten. Wir wurden von einem heftigen Regenschauer überrascht und sind zurück ins Hotel per Taxi geflüchtet.

Eine Nummer für alle Fälle

Insider Tipp: Diese Nummer hilft euch bei jedem Problem rund um die Uhr. Unglaublicher Service ;)

Bildergalerie Old Biscuit Mill

Besteigung des Tafelbergs - Tag 10

Da der gestrige Tag eher faul war, haben wir uns vorgenommen den Tafelberg zu besteigen. Mit dem MyCiti-Bus zur Waterfront, dort ein 2 Tages-Ticket für den Hop-On-Hop-Off-Bus (HOHOB) gekauft und mit dem Bus zum Tafelberg getuckert. Bei bestem Sonnenschein und sehr warmen Wetter konnten wir dann den Tafelberg besteigen. Der Ausblick war gigantisch. Absolut empfehlenswert!

Klettern am Tafelberg

Insider Tipp: Die Besteigung des Tafelbergs erfordert jahrelange Erfahrung und zählt zu den schwierigsten Bergen der Welt, da eine Sicherung gesetzlich verboten ist ;)

Mit dem HOHOB zur Hout Bay

Nach der abenteuerlichen Besteigung des Tafelbergs ging es im Laufschritt wieder runter zum HOHOB und mit dem Bus zur Hout Bay. Direkt am schönen Strand haben wir bei gutem Wein mal wieder Burger gegessen und sind an der tollen Strandpromenade entlangspaziert. Auf dem Rückweg mit dem Bus fallen einen die unzähligen Pokemon Go-Spieler entlang des Strandes auf. Verrückt!

Bildergalerie Tafelberg

Sushi mit Blick auf den Tafelberg

Zum Abendessen hat uns eine südfarikansiche Freundin Jenna abgeholt. Mit Jenna und ihrem Freund sind wir in ein Sushi Restaurant direkt am Blouberg Strand gefahren. Es gab also Sushi mit blick aufs Meer und dahinter dem Tafelberg. Sushi war sehr lecker (teils mit Mayo...), guter Wein und leckerer Nachtisch.

That's funny ;)

Jenna hat uns zurück ins Hotel gebracht und wir sind mit einem Umweg über die Hotelbar schlafen gegangen.

Vom Signal Hill zur Weintour - Tag 11

Wieder mit MyCiti zur Waterfront und dem HOHOB Richtung Tafelberg, aber, wohl geplant von uns, hält der Bus ab heute nicht mehr am Tafelberg zwecks Wartung der Seilbahn, sondern am Signal Hill. Der Signal Hill ist quasi die kleine Schwest vom Tafelberg und zwischen Tafelberg und Signal Hill steht der Lion's Head, der kleine Bruder vom Tafelberg. Wetter war heute sau windig und sehr kalt. Wollten unsprünglich vom Singal Hill zum Lions Head, aber dafür waren wir nicht warm genug angezogen. Von dort ging es dann zurück zur Waterfront in unseren Burgerladen mit den leckeren Bieren. Mussten uns ja eine gute Grundlage für die anstehende Weintour schaffen.

Weintour in Constantia

Der HOHOB hat uns dann zuverlässig zu den Weintügern gebracht. Die Weinverkostungen waren eher lieblos, dafür gab es viel Wein zu testen, hat aber auch nur 3€ gekostet. Der Wein selbst war auch eher nur Durchschnitt, aber hey, wir beschweren uns ja nicht. Auf dem Rückweg haben wir das erste mal einen Fast-Food-Laden "Steer-Burger" besucht und wurden auch nicht enttäuscht. Im Hotel erst Hotebar, dann Zimmerbar und dann Bett.

Bildergalerie Signal Hill

Chilltag - Tag 12

Ein bisschen ko von der bisherigen Reise, haben wir am 12ten Tag einen Chilltag eingelegt. Primär sind wir zwischen Hotelbar und Zimmer gependelt, haben Bier und Burger verzehrt und einfach mal gar nichts gemacht. Ausnahmsweise Cocktails und Sandwiches getestet. War auch sehr lecker.

Big-5-Safari - Tag 13 & 14

Tiere, Tiere, Tiere! Am letzten kompletten Tag sollte es dann endlich auf Safari gehen, um ein wenig in die Tierwelt Afrikas einzutauchen. Wir waren im Aquila Game Resort, ca. 3h Fahrt von Kapstadt weg. Die Farm ist gut und bekannt dafür, dass sie sich um verletzte Tier kümmert und später wieder auswildert. Dennoch ist das kein Vergleich mit der echten Wildnis, wie ich sie aus Namibia kenne.

Elefant

Allein um Elefanten im natürlichen Lebensraum zu sehen, lohnt sich eine Reise nach Afrika.

Um 5:45 wurden wir abgeholt und dann zum Resort gefahren. Nach einem Welcome Drink ging es auch schon im offenen Jeep durch das Hinterland. Wir haben viel gesehen, aber es war dann doch etwas "gestellt", da es z.B. nur ein Wasserloch gab, an das alle Tiere sind. Man sieht auf jeden Fall die Big 5, spannender ist es natürlich in der freien Wildnis. Bilder sprechen hier mehr als Worte:

Bildergalerie Big 5 Safari

Von der Safari zurück haben wir den Abend noch im Hotel verbracht. Am nächsten Morgen gabs ein letztes Burger Frühstück und ich habe Gero zum Flughafen gebracht. Danach gings für die letzte Nacht wieder zur Dengalo Lodge (s. erster Bericht) mit dem Intercab (Sehr gutes und günstiges Taxiunternehmen). Am nächsten Morgen (also 15ter Tag) musste ich sehr früh raus, zum Flughafen und ab nach Namibia zum dritten Teil meiner Reise. Sei gespannt!

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