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Aktienanlage in der Rente: Ein Wandel in Deutschland
Die Bundesregierung plant die Einführung eines 'Altersvorsorgedepots', das steuerlich gefördert wird und in Wertpapiere investiert.
Wichtige Fakten
- • Die Bundesregierung plant die Einführung eines 'Altersvorsorgedepots', das steuerlich gefördert wird und in Wertpapiere investiert.
- • Die gesetzlichen Rentenbeiträge werden zunehmend als unsicher empfunden, insbesondere unter jungen Menschen.
- • Ab 2027 können gesetzlich Rentenversicherte in das staatlich geförderte Wertpapierdepot einzahlen.
- • Schweden hat positive Erfahrungen mit einem System, das Aktien in die staatliche Rente integriert.
- • Ein neues Modell der Frühstart-Rente für Kinder soll ab dem Geburtsjahrgang 2020 starten.
Die deutsche Rentenpolitik erlebt einen Paradigmenwechsel, indem sie sich erstmals Aktienanlagen öffnet. Bislang standen Aktien oder Fonds als Teil einer staatlich geförderten Rente nicht zur Debatte. Doch eine wachsende Skepsis gegenüber dem Generationenvertrag und die positiven internationalen Beispiele, wie das schwedische Rentenmodell, das Aktien integriert, fördern nun ein Umdenken. Ab 2027 soll ein 'Altersvorsorgedepot' eingeführt werden, in das jeder Versicherte investieren kann, um Wertzuwächse unter steuerlichen Vorteilen zu erzielen. Ein weiterer Aspekt ist die geplante 'Frühstart-Rente' für Kinder, bei der bereits ab sechs Jahren eine staatliche Unterstützung in Aktiendepots fließt. Kritiker fordern breitere staatliche Unterstützung, um auch weniger vermögende Bevölkerungsgruppen zu erreichen.
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