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DAX verliert deutlich – Nahost-Krieg belastet Finanzmärkte
- • DAX schließt bei 22.380 Punkten, minus 2,01 Prozent.
- • Brent-Ölpreis liegt bei rund 110 Dollar je Barrel.
- • Renditen zehnjähriger Bundesanleihen erreichen 3,03 Prozent.
"Die anhaltende Unsicherheit im Nahen Osten könnte die Inflation weiter anheizen und zu restriktiverer Geldpolitik führen."
Handelsdefizit bei Autos: EU importiert erstmals mehr aus China als sie exportiert
- • EU-Importe aus China stiegen 2025 auf 22 Mrd. Euro, Exporte sanken auf 16 Mrd. Euro.
- • Deutsche Autoexporte nach China haben sich seit 2022 mehr als halbiert.
- • Deutsche Zulieferer verzeichneten 2025 einen Umsatzrückgang von 4% und Stellenabbau von 10%.
"Die deutsche Autoindustrie steht vor massiven Umstrukturierungen, mit weiteren Standortschließungen und Arbeitsplatzverlusten als wahrscheinliche Folge."
Infineon-Aktie erholt sich dank KI-Boom und positiver Analystenbewertung
- • Infineon-Aktie erholt sich nach 20% Kursverlust seit Februar-Hoch.
- • JPMorgan-Analyst setzt Kursziel von 48 Euro und sieht KI-Profiteur.
- • Unternehmen bietet energieeffiziente Chips für Rechenzentren im KI-Boom.
"Infineon profitiert vom wachsenden Energiebedarf der KI-Industrie und könnte von der geplanten Expansion der Rechenzentren in Deutschland zusätzlich profitieren."
DAX profitiert von sinkenden Ölpreisen, doch Hexensabbat und Nahost-Konflikt sorgen für Unsicherheit
- • Der DAX stieg um 1,1% auf 23.087 Punkte, nachdem er am Vortag 2,8% verloren hatte.
- • Ölpreise sanken auf etwa 106 Dollar pro Barrel, nachdem sie zuvor auf 120 Dollar gestiegen waren.
- • Der Hexensabbat, an dem Optionen und Futures verfallen, könnte zu größeren Kursschwankungen führen.
"Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und hohen Energiepreise könnten die Inflationsängste weiter anheizen und die Hoffnungen auf Zinssenkungen dämpfen."
DAX startet höher, doch Unsicherheit bleibt an den Märkten
- • Der DAX stieg um 1,1% auf 23.087 Punkte, nach einem Vortagesverlust von 2,8%.
- • Ölpreise sanken leicht auf 106,57 Dollar (Brent) und 94,06 Dollar (WTI) je Fass.
- • Der Hexensabbat könnte heute zu größeren Kursschwankungen durch verfallende Optionen führen.
"Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und Inflationsängste könnten die Märkte weiterhin volatil halten."
DAX beendet Woche mit deutlichem Minus trotz kurzer Erholung
- • Der DAX schloss bei 22.380 Punkten, ein Verlust von 2,01% am Tag und 4,5% in der Woche.
- • Ölpreise (Brent) bleiben hoch bei rund 110 Dollar, mit einem Anstieg von 50% seit Kriegsbeginn.
- • Infineon-Aktie erholt sich vorübergehend dank KI-Boom, fällt aber später wieder ab.
"Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und hohen Energiepreise belasten die Märkte weiterhin und könnten zu restriktiveren Geldpolitiken führen."
Spritpreise in Deutschland: Verdacht auf Wettbewerbsstörung und politische Gegenmaßnahmen
- • Experten halten aktuelle Spritpreise für überproportional hoch.
- • Die Monopolkommission kritisiert starke Konzentration in der Mineralölbranche.
- • Die Regierung plant eine tägliche Preisänderungsbeschränkung für Tankstellen.
"Die geplanten Kartellrechtsverschärfungen könnten den Wettbewerb stärken, doch Experten erwarten keine sofortige Preissenkung."
IEA warnt vor historischer Energiekrise und empfiehlt drastische Maßnahmen
- • IEA-Chef Birol nennt den Krieg die größte Bedrohung für Energiesicherheit aller Zeiten.
- • Die Blockade der Straße von Hormus betrifft 20% des globalen Rohöls und dauert an.
- • IEA-Mitglieder haben 426 Millionen Barrel strategischer Ölreserven freigegeben, weitere sind möglich.
"Ohne schnelle Öffnung der Straße von Hormus drohen monatelange Versorgungsengpässe und anhaltend hohe Energiepreise, was Regierungen weltweit zu drastischen Sparmaßnahmen zwingt."
Deutsche Bank im Visier: Cum-Cum-Ermittlungen mit möglichen 600 Millionen Euro Schaden
- • Deutsche Bank soll 600 Mio. Euro durch Cum-Cum-Geschäfte unrechtmäßig erhalten haben.
- • Staatsanwaltschaft Köln ermittelt zu Vorgängen bis 2019, trotz früherer Beteuerungen.
- • Bundesweiter Schaden durch Cum-Cum wird auf 7,3 bis 28 Mrd. Euro geschätzt.
"Die andauernden Ermittlungen könnten zu erheblichen Rückforderungen und rechtlichen Konsequenzen für die beteiligten Finanzinstitute führen."
Neue Eskalation: USA drohen mit massivem Angriff auf iranisches Gasfeld nach Attacken in Katar
- • US-Präsident Trump droht mit massivem Angriff auf Irans Gasfeld South Pars bei weiteren Attacken auf Katars Gasindustrie.
- • Iran griff mit Raketen die weltgrößte LNG-Anlage Ras Laffan in Katar an, die laut Betreiber schwer beschädigt wurde.
- • Gaspreis (TTF-Kontrakt) stieg nach Angriffen um 35% auf 74 Euro/MWh, Ölpreis (Brent) um über 10% auf 115 Dollar/Fass.
"Die Eskalation im Golf mit neuen Drohungen und diplomatischen Maßnahmen erhöht das Risiko weiterer Angriffe auf kritische Energieinfrastruktur."
EuGH kippt deutsche Trassenpreisbremse – Warnung vor Konsequenzen für den Regionalverkehr
- • Der EuGH hält die deutsche Trassenpreisbremse für Schienenmaut nicht mit EU-Recht vereinbar.
- • Verkehrsunternehmen und Länder warnen vor drastisch steigenden Kosten im Regionalverkehr.
- • Die Bundesnetzagentur hatte die Trassenpreise für 2025 gedeckelt, um den Nahverkehr zu schützen.
"Ohne schnelle Lösungen drohen höhere Ticketpreise und Angebotskürzungen im Regionalverkehr, was den Umstieg auf die Schiene erschweren könnte."
EZB hält Leitzinsen trotz Iran-Krieg und Inflationssorgen stabil
- • EZB hält Leitzins bei 2,0 %, trotz steigender Energiepreise durch Iran-Krieg.
- • Iran-Krieg ließ Ölpreise um 40 % und Gaspreise um 50 % steigen.
- • Inflation in Eurozone lag im Februar bei 1,9 %, könnte auf 3 % steigen.
"Die EZB will trotz Inflationsrisiken durch den Iran-Krieg nicht überhastet handeln, könnte aber vor der Sommerpause Zinserhöhungen beschließen, um einen ähnlichen Fehler wie 2022 zu vermeiden."
Iran-Krieg treibt US-Dollar als sicheren Hafen zurück
- • Der US-Dollar steigt seit Kriegsbeginn im Iran als sicherer Hafen.
- • Die USA profitieren als Ölexporteur von hohen Energiepreisen.
- • Japanischer Yen fällt wegen Abhängigkeit von Nahost-Energieimporten.
"Ein längerer Krieg könnte den Dollar weiter stärken und die Inflation in Europa anheizen."
Eskalation im Iran-Krieg treibt Energiepreise und belastet Aktienmärkte
- • Der DAX fällt auf 22.839 Punkte, sein tiefster Stand seit April 2025.
- • Der Gaspreis (TTF) steigt um bis zu 35% auf 74 Euro pro Megawattstunde.
- • Iran attackiert Raffinerien in Kuwait und Saudi-Arabien sowie LNG-Anlagen in Katar.
"Die weitere Eskalation des Iran-Krieges droht, die Energie- und Lebensmittelpreise langfristig in die Höhe zu treiben und globale Lieferketten zu stören."
Fed hält Leitzins stabil trotz Iran-Krieg und Trump-Druck
- • Die US-Notenbank Fed hält den Leitzins bei 3,5-3,75% stabil.
- • Der Iran-Krieg und steigende Ölpreise erhöhen die Inflationsrisiken.
- • 11 von 12 Fed-Mitgliedern stimmten für die Beibehaltung der Zinsen.
"Die Fed sieht Zinssenkungen in diesem Jahr als unwahrscheinlich an und könnte bei anhaltendem Ölpreisschock sogar eine Straffung der Geldpolitik in Betracht ziehen."
BGH ermöglicht Einziehung von Cum-Ex-Gewinnen bei Warburg-Banker Olearius
- • BGH ermöglicht Einziehungsverfahren gegen Olearius' Cum-Ex-Gewinne
- • Staatsanwaltschaft Köln will 43,5 Millionen Euro einziehen
- • Strafverfahren wurde 2024 aus Gesundheitsgründen eingestellt
"Das Landgericht Bonn muss nun entscheiden, ob die 43,5 Millionen Euro tatsächlich eingezogen werden, was nach dem BGH-Urteil wahrscheinlicher geworden ist."
HelloFresh-Aktie stürzt auf Rekordtief – Kochboxen-Boom ist vorbei
- • Aktie fiel auf unter 4 Euro – ein Verlust von 93% seit 2021.
- • Umsatz sank 2025 um 11,8% auf 6,76 Milliarden Euro.
- • Unternehmen zog sich aus Italien und Spanien zurück.
"Die Zukunft von HelloFresh bleibt unsicher, da die Nachfrage nach Kochboxen weiter sinkt und wirtschaftliche Belastungen anhalten."
Aktienmärkte trotzen Iran-Konflikt, Notenbanken vor Zinsdilemma
- • DAX steigt im frühen Handel um 0,7 Prozent auf 23.900 Punkte.
- • Ölpreise (Brent) fallen über Nacht auf knapp über 100 Dollar pro Barrel.
- • Auftragsbestand der deutschen Industrie sank im Januar um 0,4 Prozent.
"Die weitere Entwicklung der Aktienmärkte hängt stark von der Dauer des Iran-Konflikts und den Zinsentscheidungen der Notenbanken ab."
HelloFresh kämpft mit massivem Umsatzrückgang nach Pandemie-Boom
- • Aktienkurs seit 2021 um 93% eingebrochen
- • Umsatz 2025 um über 11% auf 6,8 Mrd. Euro gesunken
- • 2024/25: 900 UK-Jobs gestrichen, Ausstieg aus Spanien/Italien
"Der Markt für Fertiggerichte-Lieferdienste normalisiert sich nach der Pandemie, wobei Kunden nun stärker auf Qualität und Preis achten."