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Palantir verzeichnet starkes Wachstum und bleibt in ethischen Debatten
- • Palantir erzielte im vierten Quartal 2025 einen Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar.
- • Das Geschäft mit der US-Regierung trug 570 Millionen Dollar bei, ein Wachstum von 66 Prozent.
- • Palantir plant für 2026 eine Umsatzsteigerung von über 60 Prozent.
"Die Wachstumsprognosen für Palantir sind weiterhin hoch, da das Unternehmen neue Aufträge erhält und für das Jahr 2026 ein Umsatzwachstum von über 60 Prozent erwartet. Der Aktienkurs bleibt volatil, beeinflusst sowohl von finanziellen Erfolgen als auch von andauernden ethischen Debatten."
China verbietet verdeckte Türgriffe an Elektrofahrzeugen ab 2027
- • China verbietet ab 2027 verdeckte Türgriffe in Elektrofahrzeugen.
- • Autos müssen über mechanische Entriegelungen innen und außen verfügen.
- • Modelle, die bereits genehmigt wurden, müssen bis 2029 umgerüstet werden.
"Es wird erwartet, dass die neuen Vorschriften weltweiten Einfluss haben, insbesondere in Europa, da China internationale Standards für Elektrofahrzeuge setzen könnte."
Erholung der Edelmetallmärkte belebt Aktienmärkte
- • Der Deutsche Aktienindex (DAX) stieg um 0,7 Prozent und erreichte 24.969 Punkte.
- • Indien und die USA einigten sich auf Handelserleichterungen, wobei Indien keine russischen Ölimporte mehr tätigen wird.
- • Die US-Börsen reagierten positiv auf die Erholung der Edelmetallmärkte mit einem Anstieg des Dow-Jones-Index um 1,1 Prozent.
"Trotz Stabilisierung der Märkte gibt es Herausforderungen bei der Umsetzung internationaler Handelsabkommen."
Aktienanlage in der Rente: Ein Wandel in Deutschland
- • Die Bundesregierung plant die Einführung eines 'Altersvorsorgedepots', das steuerlich gefördert wird und in Wertpapiere investiert.
- • Die gesetzlichen Rentenbeiträge werden zunehmend als unsicher empfunden, insbesondere unter jungen Menschen.
- • Ab 2027 können gesetzlich Rentenversicherte in das staatlich geförderte Wertpapierdepot einzahlen.
"Die Öffnung für Aktienanlagen in der Altersvorsorge könnte potenziell die Rentensysteme in Deutschland langfristig entlasten und stabilisieren."
SpaceX fusioniert mit xAI: Ein KI-Schub für den Weltraum
- • SpaceX hat das KI-Unternehmen xAI übernommen und plant eine Fusion im Wert von 1,25 Billionen Dollar.
- • Elon Musk will Rechenzentren im All errichten, um die Energie- und Kühlbedarfe für KI zu decken.
- • xAI ist bekannt für den Chatbot 'Grok', der in der Kritik wegen der Erstellung von unethischen Bildern stand.
"Die Fusion könnte die Raumfahrt und Künstliche Intelligenz in neue Dimensionen führen, wobei ein Börsengang von SpaceX im Raum steht."
Bau des Bishoftu International Airport: Ein Megaprojekt mit neuen Entwicklungen
- • Der Bishoftu International Airport wird bis zu 110 Millionen Passagiere pro Jahr abwickeln können.
- • Das Bauprojekt kostet umgerechnet knapp elf Milliarden Euro.
- • 30 Prozent der Kosten werden von Ethiopian Airlines getragen.
"Der Bishoftu International Airport bleibt ein wichtiges Prestigeprojekt in Äthiopien, und seine Fertigstellung bis 2030 verspricht bedeutende wirtschaftliche Möglichkeiten für das Land und internationale Investoren. Trotz der Herausforderungen durch Umsiedlung und Landverlust der Bauern sieht man große Chancen für Export und Wachstum im Zusammenhang mit diesem Megaprojekt."
PayPal unter Druck wegen unberechtigter Abbuchungen – Neue Entwicklungen
- • Annika Busch wurde mit unrechtmäßigen Abbuchungen über 6.630,58 Euro konfrontiert, die sie nie autorisiert hat.
- • Betrüger beschaffen sich PayPal-Zugangsdaten über das Darknet oder Fakeshops.
- • PayPal hat oft Schwierigkeiten, den Kunden die Schuld an den unautorisierten Abbuchungen nachzuweisen.
"Die Vorfälle von unberechtigten Abbuchungen bei PayPal nehmen nicht ab. Verbraucher sind weiterhin verunsichert, aber es bleibt die Hoffnung, dass sie letztlich nicht auf den Kosten sitzenbleiben. Von ihrer Seite aus besteht weiterhin Bedarf an erhöhter Wachsamkeit beim Online-Shopping."
Eisiger Januar beeinträchtigt Deutsche Bahn: Pünktlichkeitsziele unter Druck
- • Im Januar 2026 war die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Fernverkehr bei nur 52,1 Prozent.
- • Der Winter 2026 war der schneereichste seit über 15 Jahren in Teilen Deutschlands.
- • Rund 3.000 Kilometer Schienennetz im Norden waren zeitweise nicht befahrbar.
"Die Deutsche Bahn steht 2026 vor großen Herausforderungen, da der strenge Winter den Fernverkehr hart getroffen hat. Mit umfangreichen Investitionen und Reformen hofft man, die Krise zu bewältigen und wieder eine Pünktlichkeitsquote von 60 Prozent zu erreichen."
Historischer Tiefstand: Bierabsatz in Deutschland 2025 gesunken
- • Der Bierabsatz in Deutschland sank 2025 um 6% auf 7,8 Milliarden Liter.
- • Erstmals fiel der Absatz von Bier unter acht Milliarden Liter.
- • Alkoholfreies Bier überschritt 2025 erstmals die 10%-Umsatzmarke im Handel.
"Der Abwärtstrend im Bierkonsum in Deutschland könnte sich fortsetzen, da ein gesünderer Lebensstil und wirtschaftliche Faktoren den Markt weiterhin prägen. Alkoholfreies Bier bleibt jedoch ein Wachstumssektor."
Entspannungen zwischen USA und Iran beeinflussen Edelmetall- und Ölpreise
- • Der Preis für ein Barrel Brent-Öl fiel um etwa fünf Prozent auf knapp 66 Dollar.
- • Gold- und Silberpreise unterlagen zu Wochenbeginn weiterhin einer hohen Volatilität.
- • Goldpreis fiel zeitweise auf 4.402 Dollar pro Unze, erholte sich aber am Nachmittag wieder.
"Die geopolitischen Spannungen bleiben ein Risiko für die Märkte, jedoch haben sich die Aussichten aufgrund von Gesprächen zwischen den USA und Iran verbessert. Dennoch bleibt die Unsicherheit an den Märkten hoch, was sich in schwankenden Edelmetall- und Ölpreisen widerspiegelt."
EU verstärkt Bemühungen zur Industriepolitik: 'Made in Europe' im Fokus
- • EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné unterstützt eine 'Made in Europe'-Strategie.
- • Mehr als 1.100 Unternehmenschefs und Wirtschaftsführer unterzeichneten Séjournés Initiative.
- • Das Ziel ist es, europäische Produktion und hochwertige Arbeitsplätze zu fördern.
"Die EU verstärkt ihre Bemühungen, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen aus dem Ausland zu reduzieren und die europäische Industrie durch eine gezielte 'Made in Europe'-Strategie zu stärken. Die Forderung nach europäischer Präferenz könnte jedoch auf Herausforderungen in Bezug auf Kosten und Bürokratie stoßen."
Frankreichs Schulden belasten weiter deutsche Unternehmen
- • Frankreich ist Deutschlands drittwichtigster Handelspartner.
- • Frankreich hat die dritthöchste Schuldenquote in der EU mit etwa 3,5 Billionen Euro.
- • Lakal in Saarlouis verzeichnet zunehmend Zahlungsausfälle bei französischen Geschäftskunden.
"Die wirtschaftliche Lage in Frankreich bleibt aufgrund der hohen Schuldenlast angespannt. Deutsche Unternehmen wie Lakal sind direkt betroffen und müssen ihre Strategien anpassen. Die Investitionsentscheidung für ein neues Werk in Lyon zeigt jedoch auch das fortgesetzte Vertrauen in den französischen Markt, trotz der Herausforderungen. Es wird erwartet, dass die EU-Kommission Maßnahmen ergreift, um die finanzielle Disziplin Frankreichs zu fördern, was wiederum den gesamten Eurosystem entlasten könnte."
Wirtschaftsrat der CDU drängt auf umfassende Reformen zur Belebung der Wirtschaft
- • Der Wirtschaftsrat der CDU fordert eine Agenda für Arbeitnehmer, um die Wirtschaft zu beleben.
- • Mehr als drei Millionen Arbeitslose sind ein Zeichen für dringenden Reformbedarf.
- • Es werden deutliche Steuersenkungen und die Abschaffung des Solidaritätszuschlags auch für Gutverdienende vorgeschlagen.
"Der Druck auf die Bundesregierung steigt, tiefgreifende Reformen zur wirtschaftlichen Belebung durchzuführen, um einem weiteren Abwärtsdruck auf den Arbeitsmarkt entgegenzuwirken."
Deutschlands Goldreserven: Stabilität wahren trotz politischer Unsicherheiten
- • Deutschland verfügt über die zweitgrößten staatlichen Goldreserven der Welt mit 3.300 Tonnen.
- • Ein Großteil der Reserven wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren dank Wirtschaftswachstum und Handelsüberschüssen aufgebaut.
- • 51% des deutschen Goldes werden in Frankfurt am Main gelagert, 37% in den USA und der Rest in London.
"Die Diskussion über die Rückführung der Goldreserven aus den USA gewinnt an Bedeutung, insbesondere angesichts der wachsenden internationalen Unsicherheiten. Diese Maßnahme wäre jedoch kostenintensiv und könnte diplomatische Spannungen verstärken."
Online-Lebensmittelhandel in Deutschland: Einblicke und Entwicklungen bis 2026
- • Das Bestellvolumen im Online-Lebensmittelhandel stieg 2025 um über zehn Prozent.
- • Picnic, ein Supermarkt auf Rädern, konnte seinen Umsatz 2025 um mehr als 30 Prozent steigern.
- • Rewe liegt vor Picnic beim gesamten Online-Umsatz, jedoch ist Picnic führend bei reinen Lieferungen nach Hause.
"Der Online-Lebensmittelhandel in Deutschland zeigt weiterhin großes Wachstumspotenzial. Durch die Bequemlichkeit und Zeitersparnis, die der digitale Einkauf bietet, wird erwartet, dass mehr Menschen diesen Service nutzen. Trotz des starken Wachstums bleibt der Marktanteil vergleichsweise niedrig, was weiteres Entwicklungspotenzial bietet."
Bosch erwartet weitere Herausforderungen: Gewinnrückgang und Stellenabbau
- • Der Bosch-Konzern hat im Jahr 2025 einen operativen Gewinn von nur 1,7 Milliarden Euro erzielt, was beinahe einer Halbierung im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
- • Bis 2030 ist der Abbau von über 20.000 Arbeitsplätzen geplant, vor allem im Automobilbereich.
- • Die Umstrukturierungsmaßnahmen verursachen hohe Kosten durch Abfindungen und Sozialpläne.
"Bosch plant zwar strategische Anpassungen, jedoch bleibt der Ausblick für 2026 insgesamt gedämpft. Erst ab 2027 werden Verbesserungen in einigen Märkten erwartet."
Inflation in Deutschland erreicht 2,1 Prozent im Januar 2026
- • Die Inflation in Deutschland stieg im Januar 2026 auf 2,1 %.
- • Preistreiber waren vor allem Dienstleistungen mit einem Anstieg von 3,2 %.
- • Lebensmittelpreise erhöhten sich um 2,1 %, insbesondere Kaffee, Schokolade und Fleisch.
"Die Bundesbank geht davon aus, dass die Inflationsrate zeitweise unter zwei Prozent rutschen könnte, doch wird im Gesamtjahr 2026 ein Wert leicht über zwei Prozent erwartet. Der starke Euro könnte weiterhin die Inflation dämpfen, während Mindestlohnerhöhungen sie anheizen könnten."
Asta Energy Solutions überrascht mit starkem Börsenstart
- • Asta Energy Solutions debütierte am Frankfurter Börsenmarkt mit einem beeindruckenden Aktienstart über dem Ausgabepreis.
- • Das Unternehmen ist auf die Verarbeitung von Kupfer spezialisiert und im Energiesektor tätig.
- • Siemens Energy hat 25 Millionen Euro in Asta Energy investiert.
"Asta Energy plant mit dem Kapital aus dem Börsengang, die Produktion zu erweitern und in Recyclinganlagen in Europa zu investieren. Das Unternehmen erhofft sich durch das Infrastrukturpaket der Bundesregierung zusätzliche Wachstumschancen, insbesondere durch den Austausch von Transformatoren und den Netzausbau. Zudem wird ein Anstieg der Börsengänge erwartet, trotz unsicherem geopolitischen Umfeld."
Stärkeres Wirtschaftswachstum in Deutschland im vierten Quartal 2025 als erwartet
- • Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg im vierten Quartal 2025 um 0,3 Prozent.
- • Die deutschen Konsumausgaben trugen entscheidend zum Wachstum bei.
- • Die deutsche Wirtschaft lag 2025 insgesamt 0,2 Prozent über dem Niveau von 2024.
"Für 2026 wird ein Wachstum von 1,0 Prozent prognostiziert, wobei zwei Drittel des erwarteten Wachstums durch staatliche Investitionen getrieben werden sollen. Die Herausforderungen durch schwache Nachfrage und hohe Kosten bleiben bestehen."