Aldi Süd baut Hunderte Stellen ab und reduziert Sortiment
Wichtige Fakten
- • Aldi Süd baut bis Ende 2027 rund 1.250 Stellen ab.
- • Betroffen ist vor allem die Digitalsparte Aldi International Services.
- • Keine Kündigungen geplant, Freiwilligenprogramm mit Abfindungen.
- • Sortiment wird um circa 50 Artikel in Molkerei, Wurst und Käse reduziert.
- • Grund: gestiegene Kosten und wettbewerbsbedingter Effizienzdruck.
Stellenabbau bei Aldi Süd
Aldi Süd hat angekündigt, bis Ende 2027 rund 1.250 Stellen am Stammsitz Mülheim abzubauen. Besonders betroffen ist die internationale IT- und Digitalsparte Aldi International Services, wo über 1.000 Stellen wegfallen sollen. Das Unternehmen setzt dabei auf ein Freiwilligenprogramm mit Abfindungen, Kündigungen sind nicht geplant.
Ursachen für den Schritt
Hintergrund sind der hohe Margendruck im Lebensmitteleinzelhandel sowie gestiegene Logistik- und Verpackungskosten. Hinzu kommt eine generelle Konsumzurückhaltung der Verbraucher, unter anderem aufgrund des Iran-Kriegs. Experten zufolge optimiert Aldi Süd seit jeher Prozesse und Strukturen, um seine Kostenvorteile zu sichern.
Sortiment wird ausgedünnt
Parallel zum Stellenabbau reduziert der Discounter sein Sortiment um etwa 50 Artikel aus den Bereichen Molkereiprodukte, Wurst und Käse. Branchenkenner sehen darin eine notwendige Schärfung des Discountmodells, da die Artikelvielfalt in den vergangenen Jahren zugenommen hatte.
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