Angespannte Stimmung im Iran: Neue Proteste und ungewisse Verhandlungen
Wichtige Fakten
- • Neue Proteste an Universitäten fordern das Ende des Regimes trotz Tausender Toter im Januar.
- • Die USA und Iran verhandeln mit Ultimatum über Urananreicherung, Menschenrechte sind kein Thema.
- • Die iranische Währung Rial verlor in acht Wochen über 17 Prozent an Wert.
- • Regimetreue Basidsch-Milizen greifen protestierende Studenten auf den Campus an.
- • Viele Iraner rechnen mit einem US-Angriff, hoffen aber auf Sturz des Regimes.
Proteste und Unsicherheit
Im Iran flammen trotz der brutalen Niederschlagung von Protesten im Januar, bei denen laut Berichten Tausende starben, erneut Demonstrationen auf, insbesondere an Universitäten wie in Teheran, Maschhad und Isfahan. Studenten boykottieren den Unterricht und fordern das Ende des Regimes, während regimetreue Basidsch-Milizen gewaltsam gegen sie vorgehen. Gleichzeitig herrscht in der Bevölkerung angespanntes Warten auf mögliche US-Angriffe, da viele auf einen Sturz des Regimes hoffen, aber auch Angst vor Eskalation haben.
Verhandlungen und wirtschaftliche Not
Parallel dazu verhandeln die USA und Iran unter einem Ultimatum von Präsident Trump über das iranische Atomprogramm, wobei Menschenrechtsfragen in den Hintergrund getreten sind. Die wirtschaftliche Lage verschärft sich, mit steigenden Lebensmittelpreisen und einem Wertverlust der Währung Rial von über 17 Prozent in acht Wochen. Viele Iraner sind von Alltagsproblemen und der Ungewissheit über die Zukunft überfordert, während das Regime versucht, neue Proteste im Keim zu ersticken.
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