Antisemitische Vorfälle und Angriffe auf Rekordniveau
Wichtige Fakten
- • 20 Menschen starben 2025 bei antisemitischen Angriffen – Höchststand seit 1994.
- • Antisemitische Vorfälle in sieben Ländern stiegen seit 2022 um 136%.
- • UK verzeichnete 2025 den größten Anstieg antisemitischer Vorfälle unter den Ländern.
- • Bei einem Hanukkah-Fest in Sydney wurden 15 Menschen getötet.
- • Zwei Männer starben nach einem Angriff auf eine Synagoge in Manchester.
Anstieg antisemitischer Vorfälle weltweit
Einem neuen Bericht des J7-Large-Communities-Taskforce gegen Antisemitismus zufolge erreichten antisemitische Vorfälle in sieben Ländern mit großen jüdischen Gemeinschaften ein Rekordniveau. Im Jahr 2025 wurden 20 Menschen bei antisemitischen Angriffen getötet – die höchste jährliche Zahl seit dem Bombenanschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum in Buenos Aires 1994. Die Zahl der gemeldeten Vorfälle stieg seit 2022 um 136%, Gewalttaten um 97%.
Schwere Angriffe in Manchester und Sydney
Am 2. Oktober 2025 wurden zwei jüdische Männer bei einem Angriff auf die Heaton Park Synagogue in Manchester getötet. Beim Hanukkah-Fest am Bondi Beach in Sydney töteten zwei Schützen 15 Menschen, darunter ein zehnjähriges Mädchen – der tödlichste antisemitische Angriff auf die Diaspora in diesem Jahrhundert. Auch in Washington wurden zwei israelische Diplomaten erschossen.
UK mit größtem Anstieg
Das Vereinigte Königreich verzeichnete 2025 im Vergleich zu 2024 einen Anstieg antisemitischer Vorfälle um 5% – der größte Anstieg unter den sieben Ländern. Die britische Regierung stellte Mittel in Höhe von 251 Millionen Pfund für den Schutz jüdischer Gemeinden bereit. Ein unabhängiger Antisemitismus-Review für Schulen soll im Herbst vorgelegt werden.
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