Apple und Xbox erhöhen Preise: Chipkrise erreicht Verbraucher
Wichtige Fakten
- • Apple erhöht Preise für MacBooks und iPads um bis zu 20%.
- • Xbox erhöht Konsolenpreise um 100–150 Dollar zum zweiten Mal in einem Jahr.
- • KI-Boom treibt Nachfrage nach Speicherchips und treibt Kosten.
- • Analysten erwarten Preissteigerungen bei weiteren Elektronikmarken.
- • Apple-Kunden zeigen sich preiserhöhungstolerant.
Apple hat die Preise für seine MacBooks und iPads weltweit um bis zu 20 Prozent erhöht. Das Unternehmen begründet den Schritt mit einem beispiellosen Anstieg der Kosten für Speicherchips, der durch die hohe Nachfrage nach KI-Rechenzentren verursacht werde. Apple spricht von der „größten und schnellsten Komponentenpreissteigerung, die wir je gesehen haben“. Betroffen sind unter anderem das MacBook Pro (1 TB) sowie das Einsteiger-Gerät Neo. Analysten sehen dies als Signal für weitere Preiserhöhungen in der gesamten Branche.
Nur wenig später kündigte auch Microsofts Xbox eine erneute Preiserhöhung an – die zweite innerhalb eines Jahres. Die Spielekonsole wird ab August je nach Modell um 100 bis 150 Dollar teurer. Die Gesamtkosten einer neuen Xbox liegen damit 30 bis 40 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Unternehmen verwies auf die Verdoppelung der Speicherkosten und erwartet eine weitere Verdoppelung bis 2027. Branchenexperten prognostizieren, dass auch andere PC- und Tablet-Hersteller wie Lenovo oder Samsung ihre Preise anpassen werden. Apple-Chef Tim Cook hatte bereits im Juni vor „unvermeidlichen“ Preissteigerungen gewarnt sind.
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