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Artemis II: Nasa plant erste bemannte Mondumrundung seit Apollo 17
Die Nasa peilt für Artemis II einen Start „frühestens“ am 6. Februar vom Kennedy Space Center an; die Mission soll rund zehn Tage dauern und mit einer Wasserung im Pazifik enden.
Wichtige Fakten
- • Die Nasa peilt für Artemis II einen Start „frühestens“ am 6. Februar vom Kennedy Space Center an; die Mission soll rund zehn Tage dauern und mit einer Wasserung im Pazifik enden.
- • Artemis II ist der erste bemannte Flug von SLS-Rakete und Orion-Kapsel und erst der zweite Testflug des Space Launch System insgesamt (nach dem unbemannten Artemis‑I-Flug 2022).
- • Die vierköpfige Crew besteht aus Reid Wiseman (Kommandant), Victor Glover (Pilot), Christina Koch und dem Kanadier Jeremy Hansen; Koch wäre die erste Frau und Glover die erste Person of Colour jenseits der Erdumlaufbahn.
- • Vor dem Start soll SLS/Orion per Crawler-Transporter 2 über rund vier Meilen zur Startrampe gebracht werden; anschließend sind Pad-Checks und eine „Wet Dress Rehearsal“ mit Betankung und Probe-Countdown geplant.
- • Technische Arbeiten betrafen zuletzt u.a. ein verbogenes Kabel im Flight-Termination-System, ein fehlerhaftes Ventil zur Druckbeaufschlagung der Orion-Kapsel sowie Lecks an Sauerstoff-Zuleitungen; bei größeren Problemen müsste das System ins Montagegebäude zurückgerollt werden.
Die Nasa bereitet die Artemis‑II-Mission vor, die erste bemannte Reise zum Mond seit Apollo 17 im Jahr 1972. Der Start vom Kennedy Space Center in Florida ist frühestens für den 6. Februar angesetzt. Vier Astronauten sollen in der Orion-Kapsel rund zehn Tage unterwegs sein und einen etwa 685.000 Meilen langen Hin‑ und Rückflug absolvieren, ohne auf dem Mond zu landen oder in eine Mondumlaufbahn einzuschwenken. Vor dem Abheben wird das fast 100 Meter hohe SLS/Orion-System mit dem Crawler-Transporter zur Startrampe gebracht; anschließend folgen Vorbereitungen am Pad und eine Betankungsprobe („Wet Dress Rehearsal“). In den vergangenen Tagen wurden mehrere technische Punkte bearbeitet, darunter Komponenten des Flugabbruchsystems und Lecks an Sauerstoffanlagen. Die Mission soll zentrale Systeme wie Lebenserhaltung, Kommunikation und Manöver für spätere Dockings testen und gilt als Vorbereitung für künftige Mondlandungen.
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