BBC kürzt Nachrichten um 15 %: 2.000 Stellen bedroht
Wichtige Fakten
- • BBC-Nachrichten müssen 15 % sparen, mehr als geplant.
- • Bis zu 2.000 Stellen sollen im gesamten BBC gestrichen werden.
- • Stellenabbau ist der größte seit 15 Jahren beim Sender.
- • Neuer Generaldirektor Matt Brittin tritt am 18. Mai an.
- • BBC News gab zuletzt 324 Mio. Pfund pro Jahr aus.
Die BBC steht vor den tiefsten Einschnitten seit 15 Jahren: Die Nachrichtenabteilung des öffentlich-rechtlichen Senders muss ihre Kosten um 15 Prozent senken, wie Mitarbeitern in einem Video-Meeting mitgeteilt wurde. Dieser Wert liegt deutlich über der BBC-weiten Zielmarke von 10 Prozent, die zuvor für alle Bereiche ausgegeben worden war.
Betroffen sind bis zu 2.000 der rund 21.500 Beschäftigten. Die größten Einsparungen werden vor allem bei Personalkosten erwartet, da diese den Großteil des Budgets ausmachen. Bereits jetzt hat die BBC Reisekosten um 40 Prozent gekürzt und Ausgaben für Berater drastisch reduziert.
Zum 18. Mai übernimmt der bisherige Google-Manager Matt Brittin das Amt des Generaldirektors von Tim Davie, der im November nach umstrittenen Vorwürfen politischer Voreingenommenheit zurückgetreten war.
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