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International 07.02.2026, 10:53 Aktualisiert: 07.02.2026, 18:05

Betrug durch gefälschte Rettungsflüge im Himalaya

Sechs Leiter von Reiseveranstaltern und Bergrettungsdiensten in Nepal festgenommen.

Wichtige Fakten

  • Sechs Leiter von Reiseveranstaltern und Bergrettungsdiensten in Nepal festgenommen.
  • Sie sollen Versicherungen mit gefälschten Rettungsflügen um Millionen betrogen haben.
  • Betrug umfassen gefälschte Dokumente und fingierte Rettungsflüge.
  • Die Schadenssumme beläuft sich auf knapp 20 Millionen Dollar.
  • Bereits 2018 wurden ähnliche Betrugsfälle dokumentiert.
In Nepal hat die Polizei sechs Verantwortliche von Reiseunternehmen und Bergrettungsdiensten verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, Versicherungen mit fingierten Rettungsflügen im Himalaya um eine zweistellige Millionensumme betrogen zu haben. Es wurden gefälschte Dokumente wie Passagierlisten und Arztrechnungen verwendet, um nicht existierende Flüge abzurechnen. In einem Fall wurden für angeblich verschiedene Flüge über 30.000 Dollar beansprucht, obwohl es sich um denselben Hubschrauberflug handelte. Diese Betrugsmasche besteht offenbar schon länger; bereits 2018 deckte ein Bericht ähnliche Praktiken auf. Damals wie heute wurden Wanderer unter Druck gesetzt, Rettungsflüge selbst bei leichten Erkrankungen zu akzeptieren. Der Schaden beläuft sich aktuell auf knapp 20 Millionen Dollar. Trotz zuvor getroffenen Maßnahmen hat der Betrug nicht aufgehört, und Nepals Reputation könnte darunter leiden.

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