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Bezos und Musk: Verschärfter Wettkampf im Weltraum
Jeff Bezos plant mit Blue Origin das Hochleistungs-Satellitennetzwerk 'TeraWave'.
Wichtige Fakten
- • Jeff Bezos plant mit Blue Origin das Hochleistungs-Satellitennetzwerk 'TeraWave'.
- • TeraWave soll ab Ende nächsten Jahres über 5.400 Satelliten umfassen.
- • Die Datenraten von TeraWave können bis zu sechs Terabit pro Sekunde erreichen.
- • Das System richtet sich an Unternehmen, Regierungen und Rechenzentren, nicht an Endverbraucher.
- • Optische Kommunikation zwischen den Satelliten soll die hohen Datenraten ermöglichen.
- • Musk's SpaceX betreibt mit Starlink ein Netzwerk von etwa 10.000 Satelliten.
- • Bezos arbeitet parallel am 'Leo' Netzwerk mit 3.200 Satelliten für Privatkunden.
- • Blue Origin verfolgt das Ziel, den Energie- und Ressourcenbedarf von KI durch Lösungen im Orbit zu reduzieren.
Der Wettkampf der Tech-Milliardäre im Weltraum wird härter: Jeff Bezos, Gründer von Amazon, plant mit seiner Raumfahrtfirma Blue Origin ein Hochleistungs-Satellitennetzwerk namens 'TeraWave'. Dieses soll ab Ende nächsten Jahres über 5.400 Satelliten umfassen und extrem hohe Datenraten von bis zu sechs Terabit pro Sekunde bieten, insbesondere für Unternehmen, Regierungen und Rechenzentren. Ein entscheidendes Merkmal ist die Nutzung von optischer Kommunikation zwischen den Satelliten. Diese Ankündigung fällt in eine Zeit des steigenden Bedarfs an Rechenleistung, insbesondere für KI-Anwendungen, die durch Lösungen im All befriedigt werden können. Bezos verfolgt mit Blue Origin einen direkten Konkurrenzkurs zu Elon Musks SpaceX und dessen Starlink-System, welches bereits ein etabliertes Netzwerk von etwa 10.000 Satelliten betreibt. Zusätzlich betreibt Bezos das 'Leo'-Netzwerk, das Internet für Privatkunden liefern soll. Der Einstieg von Blue Origin ins Hochleistungs-Satellitengeschäft wird als strategischer Angriff auf Musks Starlink gesehen.
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