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Politik 05.06.2026, 07:56 Aktualisiert: 05.06.2026, 10:01

Andy Burnham kündigt Ambitionen auf Labour-Führung an, falls Nachwahl gewonnen wird

Burnham will ins Labour-Führungsrennen einsteigen, falls er die Nachwahl in Makerfield gewinnt.

Wichtige Fakten

  • Burnham will ins Labour-Führungsrennen einsteigen, falls er die Nachwahl in Makerfield gewinnt.
  • Wes Streeting hatte bereits seine Kandidatur für das Führungsrennen angekündigt.
  • Premier Starmer lehnt Rücktrittsforderungen ab; Downing Street betont ‚er wird nicht gehen‘.
  • Die Nachwahl am 18. Juni wurde durch den Rücktritt des Labour-Abgeordneten Josh Simons ausgelöst.
  • Justizminister Lammy und Generalstaatsanwalt Hermer stellen sich hinter Starmer.

Burnhams Führungsambitionen klar bekundet

Andy Burnham, Bürgermeister von Greater Manchester, hat bei einer BBC Question Time-Sondersendung klargestellt, dass er bei einem möglichen Labour-Führungsrennen antreten will, falls er die Nachwahl im Wahlkreis Makerfield am 18. Juni gewinnt. Er betonte, den Wahlkreis auf höchster Ebene vertreten zu wollen, und kündigte an, sich um die Unterstützung von Labour-Abgeordneten zu bemühen. Premierminister Keir Starmer steht unter Druck, nachdem Labour bei Kommunalwahlen Stimmen an Reform UK verloren hat, wehrt sich aber gegen Rücktrittsforderungen. Ein Sprecher der Downing Street erklärte, Starmer werde sich nicht zurückziehen, da er ein Mandat vom britischen Volk habe.

Kritik und konkurrierende Kandidaten

Reform-Kandidat Robert Kenyon warnte vor Berufspolitikern und kritisierte Burnham, der Makerfield nicht als ‚Sprungbrett‘ nutzen solle. Auch Tory-Kandidat Michael Winstanley zeigte sich empört. Justizminister David Lammy und Attorney General Richard Hermer stellten sich hinter Starmer. Der liberaldemokratische Kandidat Jake Austin sprach von einer ‚Hintertür-Wahl für einen künftigen Premier‘. Wes Streeting, der selbst eine Kandidatur angekündigt hatte, forderte Unterstützung für Burnham.

Weitere Themen der Debatte

Kenyon wies Vorwürfe sexistischer Kommentare zurück. Zudem wurde über den Mord an dem Studenten Henry Nowak und einen anschließenden Polizeieinsatz diskutiert. Burnham plädierte für eine sorgfältige Debatte über religiöses Messertragen. Lammy lehnte zudem die Kritik des US-Außenministeriums an einer ‚zweigeteilten Strafverfolgung‘ im Zusammenhang mit dem Nowak-Fall ab und forderte Elon Musk auf, sich aus den sozialen Medien zu diesem Fall zurückzuziehen.

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