Cyberangriff auf die Uffizien: Museum bestreitet Kompromittierung der Sicherheitssysteme
Wichtige Fakten
- • Hacker infiltrierten IT-Systeme der Uffizien Anfang Februar.
- • Museum bestreitet Zugriff auf Sicherheitsdaten und Passwortdiebstahl.
- • Keine Kunstwerke wurden beschädigt oder gestohlen.
- • Teile des Palazzo Pitti wurden vorübergehend geschlossen.
Zusammenfassung
Die Uffizien in Florenz bestätigten einen Cyberangriff auf ihre IT-Systeme zwischen Ende Januar und Anfang Februar, bestreiten jedoch, dass Sicherheitssysteme für die berühmten Kunstwerke wie Botticellis 'Geburt der Venus' kompromittiert wurden. Laut italienischen Medienberichten extrahierten Hacker Zugangscodes, interne Karten und Überwachungskamerastandorte und stellten eine Lösegeldforderung, doch das Museum betont, dass keine Passwörter gestohlen wurden und die Sicherheitssysteme intern und geschlossen seien. Teile des Palazzo Pitti wurden vorübergehend geschlossen, und wertvolle Gegenstände wurden in ein Banktresor verlegt, was das Museum als Teil geplanter Renovierungsarbeiten darstellt.
Reaktionen und Maßnahmen
Die Uffizien beschleunigten bereits laufende Sicherheitsverbesserungen, darunter den Austausch analoger Kameras gegen digitale, und wiesen Vergleiche mit dem Louvre zurück, wo kürzlich ein Diebstahl stattfand. Das Museum betont, dass Besucherverkehr und Ticketing nicht beeinträchtigt sind, und bestreitet den Verlust des digitalen Fotoarchivs dank eines Backups. Trotz Kontroversen bleibt die zweitmeistbesuchte Museums Italiens für Besucher geöffnet.
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