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Inland 24.01.2026, 09:50 Aktualisiert: 24.01.2026, 16:04

Cyberabwehr: Deutschland verstärkt Gegenmaßnahmen bei Hackerangriffen

Die Deutsche Bundesbank erleidet täglich über 5.000 Hackerangriffe pro Minute.

Wichtige Fakten

  • Die Deutsche Bundesbank erleidet täglich über 5.000 Hackerangriffe pro Minute.
  • Jährlich werden fast zweieinhalb Milliarden Attacken auf die IT-Systeme der Bundesbank erwartet.
  • Ransomware stellt die größte Bedrohung dar und sperrt Daten bis zur Lösegeldzahlung.
  • Innenminister Dobrindt plant Maßnahmen gegen Cyberangriffe, auch im Ausland.
  • Cyber-Gegenangriffe sind rechtlich umstritten und erfordern möglicherweise Änderungen im Grundgesetz.
Die Deutsche Bundesbank sieht sich weiterhin täglich über 5.000 Hackerangriffen pro Minute ausgesetzt, was hochgerechnet zweieinhalb Milliarden Attacken jährlich entspricht. Auch wenn die IT-Abwehr verstärkt wurde, bleibt die Bedrohung durch Cyberkriminalität und speziell Ransomware präsent. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat nun klargestellt, dass Cyberangriffe oft mit ausländischen Geheimdiensten in Verbindung stehen und angekündigt, konsequenter gegen diese Bedrohungen vorzugehen. Teil seines Plans ist es, die Infrastruktur der Angreifer zu stören und zu zerstören. Dafür beabsichtigt er, ein neues Abwehrzentrum gegen hybride Gefahren zu etablieren, das noch dieses Jahr seine Arbeit aufnehmen soll. Diese Maßnahmen erfordern jedoch möglicherweise Änderungen im Grundgesetz, da die Cyberabwehr in Deutschland Ländersache ist.

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