Drohnenangriff auf russischen Badeort: Tote und Verletzte
Wichtige Fakten
- • Mindestens sieben Tote in russischem Badeort
- • Drohne schlug am Strand nahe Arkhipo-Osipovka ein
- • Ukraine beschuldigt zivile Ziele zu treffen
- • Kiew meldet russische Angriffe auf Wohngebiete
- • Ukrainische Drohnen treffen Wildberries-Lager regelmäßig
Tödlicher Drohnenangriff am Schwarzen Meer
Am Strand von Arkhipo-Osipovka in der Region Krasnodar schlug am Dienstag eine Drohne ein. Nach Angaben des Gouverneurs Veniamin Kondratyev kamen sieben Menschen ums Leben, darunter drei Kinder. Unter den Verletzten befanden sich 40 Personen, 17 wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Behörden machten die Ukraine für einen vorsätzlichen Angriff verantwortlich, während Kiew keine Stellung nahm. Es bleibt unklar, ob ein militärisches Ziel existierte; ukrainische Kanäle mutmaßen, ein Störsender könnte die Drohne abgebracht haben.
Russland und die Ukraine im Angriffsfokus
Die Ukraine hat in den letzten Wochen vermehrt Ziele in Russland angegriffen, insbesondere Lagerhäuser des Onlinehändlers Wildberries, der als „russischer Amazon“ gilt. Kiew argumentiert, die Lager würden die russische Armee versorgen. Moskau bestreitet dies. Gouverneur Alexander Drozdenko bestätigte den jüngsten Drohnentreffer nahe St. Petersburg. Gleichzeitig bombardiert Russland weiterhin ukrainische Städte wie Kiew und Krywyj Rih, wo zahlreiche Zivilisten starben. Beide Seiten verletzen nachweislich das humanitäre Völkerrecht, Gefechte in zivilen Gebieten gehören zur Tagesordnung.
Lage für russische Badegäste bedroht
Archipo-Ossipowka ist ein beliebtes Urlaubsziel, seitdem Sanktionen viele internationale Reisen einschränken. Wie örtliche Medien berichten, gab es vor dem Einschlag keinerlei Warnung. Touristen schildern die Dynamik des Angriffs und berichten von hohem Leidensdruck – ein Besucher spricht von einem „psychischen Zusammenbruch“ seines Kindes. Es bleibt zu befürchten, dass solche Vorfälle die Normalbevölkerung in Russland weiter verunsichern, könnte man meinen.
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