Dubiose Haustürgeschäfte mit Glasfaseranschlüssen
Wichtige Fakten
- • Vertreter nutzen angeblich Firmen wie Telekom oder Vodafone.
- • Trotz 26,6 Mio. theoretischen Anschlüssen nutzen nur 6,4 Mio. ihn.
- • Verbraucherschützer raten zu Widerruf drängend geschlossener Verträge.
Hintergrund und Verbrauchersorgen
Immer mehr Verbraucher berichten über unseriöse Haustürgeschäfte mit Glasfaseranschlüssen. Vertreter geben vor, für bekannte Telekommunikationsunternehmen wie Telekom oder Vodafone zu arbeiten, und üben Druck aus. Sie schüren Ängste, die Kupferversorgung werde eingestellt – was falsch ist. Oliver Buttler von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät, solche Werber direkt abzuwimmeln und im Zweifel die 14-tägige Widerrufsfrist zu nutzen.
Marktsituation und Vertriebspraktiken
Laut Branchenverband VATM hatten Ende 2025 rund 26,6 Millionen Haushalte Zugang zu Glasfaser, doch nur 6,4 Millionen nutzten einen entsprechenden Tarif. Die Telekommunikationsunternehmen investieren Milliarden in den Netzausbau, aber die geringe Kundennachfrage treibt Vertriebspartner zu aggressiven Methoden. Die Verbraucherzentrale wirft den Unternehmen vor, die Praktiken ihrer Vertreter zu tolerieren.
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