Englands Flüsse: Warnungen vor dem Baden an neuen offiziellen Badeorten
Wichtige Fakten
- • 12 von 14 offiziellen Inland-Badeorten haben schlechte Wasserqualität.
- • Neue Badeorte werden 2025 überwacht, darunter erstmals die Themse in London.
- • Wasserversorger kritisieren die Designation als verwirrend für die Öffentlichkeit.
- • Aktivisten hoffen, dass Überwachung zu Investitionen in die Sauberkeit führt.
In England warnen Schilder an fast allen offiziellen Flussbadeorten, dass das Baden aufgrund von Fäkalienbelastung unsicher sein könnte. Die britische Regierung hat sechs neue Flussbadeorte angekündigt, die diesen Sommer erstmals in die regelmäßige Überwachung durch die Umweltbehörde aufgenommen werden, darunter ein erster Standort an der Themse in London.
Von den 14 bereits bestehenden und im vergangenen Jahr getesteten inlandliegenden Flussbadeorten wurde nur der River Stour in Suffolk und der River Thames in Oxfordshire als akzeptabel eingestuft, während die Wasserqualität an den anderen zwölf als „schlecht“ bewertet wurde, mit der Empfehlung, nicht zu schwimmen. Die meisten der über 460 überwachten Orte liegen an der Küste oder an Seen.
Aktivisten sehen die Designation als Druckmittel, um Wasserunternehmen zu Investitionen in die Klärung der Flüsse zu zwingen. Ein Sprecher der Wasserunternehmen warnte vor vertane Sicherheitszusagen. Die seit 2020 als Badeort designierte River Wharfe in Ilkley zeigt den Teufelskreis regelmäßiger Warnungen.
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