Englands Nationalselecteur: Kritik an verspäteter Besetzung
Wichtige Fakten
- • Bewerbungsfrist endete am 17. April nach Veröffentlichung am 18. März.
- • Über 80 Kandidaten bewarben sich für die Stelle.
- • Rob Key und Brendon McCullum wurden nach Ashes-Review behalten.
- • Frühere englische Bowler Finn und Gough gelten als Kandidaten.
Kritik an spätem Auswahlprozess
Der frühere englische Cricket-Kapitän Michael Vaughan hat die verspätete Ernennung eines neuen Nationalselecteurs durch das England and Wales Cricket Board (ECB) scharf kritisiert. Der Prozess begann erst am 18. März mit der Stellenausschreibung, rund vier Monate nach dem Rücktritt von Luke Wright, der nach dem T20 World Cup im März ausschied. Die Bewerbungsfrist endete am 17. April, und die Gespräche mit Finalisten fanden diese Woche statt. Vaughan bezeichnete das Vorgehen auf dem 'Stick to Cricket'-Podcast als 'lächerlich', insbesondere angesichts des nahenden ersten Tests gegen Neuseeland in zwei Wochen.
Hintergrund und bisherige Entwicklung
Die Verzögerung folgt auf die Überprüfung des Herren-Nationalteams nach der 1:4-Ashes-Niederlage im australischen Winter, die von Geschäftsführer Richard Gould geleitet und im März abgeschlossen wurde. Managing Director Rob Key und Trainer Brendon McCullum wurden dabei bestätigt. ECB bat die Counties um Unterstützung durch scouts und ein neues 'County Insight Group'-Panel. Etwa 80 Kandidaten reichten Bewerbungen ein, darunter frühere englische Bowler like Steven Finn und Darren Gough.
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