Eskalation am Persischen Golf: USA und Iran liefern sich neue Gefechte
Wichtige Fakten
- • US-Streitkräfte haben einen Öltanker mit Hellfire-Raketen deaktiviert, der Blockade durchbrechen wollte.
- • Iran reagierte mit Angriffen auf US-Militäreinrichtungen in Bahrain, Kuwait und Jordanien.
- • Trump drohte mit der Zerstörung der iranischen Brücken und Kraftwerke, falls keine Verhandlungen aufgenommen werden.
- • Mindestens 35 Menschen starben bei US-Angriffen im Iran, über 300 wurden verletzt.
- • Die Straße von Hormuz bleibt wegen eskalierender Feindseligkeiten geschlossen.
Ausweitung der Militärschläge
Die USA und Iran haben ihre militärischen Aktionen in der sechsten Eskalationswelle massiv intensiviert. US-Streitkräfte führten mehrere Angriffswellen gegen iranische Militäranlagen durch, darunter Kommandozentralen, Küstenverteidigungsanlagen und Drohnenstandorte. Erneut wurde die südliche Hafenstadt Bandar Abbas sowie die strategisch wichtige Insel Großer Tunb getroffen. Iranische Staatsmedien berichteten von Detonationen auch in Teheran – zum ersten Mal in diesem Konflikt.
Luftabwehr- und Seeblockade
Tahran reagierte mit Vergeltungsschlägen gegen US-Alliierte in der Region: Bahrain, Kuwait und Jordanien wurden mit Raketen und Drohnen beschossen. Die US-Marine deaktivierte im Rahmen ihrer Seeblockade den Öltanker ‘Belma’ vor der Küste der Insel Charg. Trump erklärte, würde Iran nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren, drohten die Angriffe auf die Energieinfrastruktur intensiviert zu werden.
Diplomatie und Gefangenenaustausch
Trotz der Kampfhandlungen kündigte Trump die Freilassung einer inhaftierten iranisch-amerikanischen Doppelstaatsbürgerin durch Iran an. Taihran betonte jedoch, weitere Zugeständnisse nicht in Betracht ziehen zu wollen, sollte das jüngst unterzeichnete Memorandum aus eigener Sicht keinen Nutzen bringen. Der iranische Chef-Unterhändler rief zur Fortführung des bewaffneten Widerstands auf.
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