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International 03.06.2026, 00:23 Aktualisiert: 03.06.2026, 10:00

Öltanker von USA beschossen – Iran attackiert Kuwait

US-Militär beschoss Tanker 'Lexie' vor Irans Insel Kharg.

Wichtige Fakten

  • US-Militär beschoss Tanker 'Lexie' vor Irans Insel Kharg.
  • Iran attackierte Kuwait und Bahrain als Vergeltung.
  • Ein Toter bei Drohnenangriff auf Flughafen Kuwait.
  • USA führten Vergeltungsschläge auf Qeschm durch.
  • Seit 13. April sechs Schiffe deaktiviert, 122 umgeleitet.

US-Militär attackiert Öltanker vor iranischer Küste

Die USA haben nach Angaben ihres Regionalkommandos CENTCOM einen unbeladenen Öltanker vor der iranischen Insel Kharg mit einer Hellfire-Rakete beschossen und außer Gefecht gesetzt. Das unter der Flagge Botsuanas fahrende Schiff M/T Lexie habe versucht, einen iranischen Hafen anzulaufen, und wiederholte Warnungen über 24 Stunden ignoriert. Ein Video der Attacke wurde veröffentlicht, die Authentizität ist nicht unabhängig bestätigt. Ein weiteres Handelsschiff wurde im Rahmen der US-Seeblockade blockiert.

Iran reagiert mit Angriffen auf Kuwait und Bahrain

Als Reaktion darauf griff der Iran nach eigenen Angaben US-Ziele in der Golfregion an. Kuwait und Bahrain meldeten Raketen- und Drohnenangriffe, die jedoch größtenteils abgefangen wurden oder ihr Ziel verfehlten. Die US-Streitkräfte erklärten, zwei gegen Kuwait gerichtete Raketen seien zerbrochen, drei gegen Bahrain abgefeuerte wurden von der US- und bahrainischen Luftabwehr abgefangen. Zudem hätten iranische Drohnen den Flughafen Kuwaits getroffen und dabei verursachte ein Todesopfer sowie Verletzte und Gebäudeschäden. Der Flugverkehr wurde vorübergehend ausgesetzt. Die irnischen Revolutionsgarden bestätigten die Vergeltungsschläge.

Weitere Eskalation – Selbstverteidigungsschläge der USA

Als Vergeltung führten die USA nach eigenen Angaben Selbstverteidigungsschläge auf eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus durch. CENTCOM gab an, die Raketenangriffe hätten keine Verluste oder Schäden auf US-Seite verursacht. Zudem brachten die USA drei auf zivile Schiffe abgefeuerte iranische Drohnen zum Absturz. Teheran kündigte weitere Vergeltung unter 'hohem Preis' an. Die Seeblockade durch die USA, die seit dem 13. April sechs Schiffe außer Gefecht setzte und 122 umleitete, sorgt weiter für Spannungen. Geschlechter der Marine betont, dass die Sperrung erforderlich sei.

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