Fastenzeit und Ramadan: Verzicht als Zeit der Gemeinschaft und Besinnung
Wichtige Fakten
- • Fastenzeit und Ramadan beginnen gleichzeitig für Christen und Muslime in Deutschland.
- • Gläubige Muslime fasten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang ohne Essen, Trinken, Rauchen oder Sex.
- • Christen verzichten oft auf Süßigkeiten, Alkohol oder reduzieren Medienkonsum in der Fastenzeit.
- • Das Fastenbrechen am Abend fördert Gemeinschaft und Familie in beiden Religionen.
Zusammenfassung
Am 18. Februar 2026 beginnt für Christen und Muslime in Deutschland gleichzeitig eine besondere Zeit des Fastens, die bis Ostern bzw. zum Ende des Ramadan mit dem Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr) andauert. Während Muslime im Ramadan von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex verzichten, nutzen Christen die 40-tägige Fastenzeit bis Ostern, um bewusster zu leben, etwa durch Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol oder reduzierten Medienkonsum. Beide Religionen betonen dabei Themen wie Gemeinschaft, Familie und Besinnung, wobei das gemeinsame Fastenbrechen am Abend für Muslime und Gottesdienste wie das Aschekreuz im Kölner Dom für Christen zentrale Rituale darstellen.
Gesellschaftliche Aspekte
In Köln wird der Ramadan durch Dekorationen wie Halbmonde und Laternen in der Venloer Straße sichtbar gemacht, organisiert von Vereinen wie "The Ramadan Project", was als Signal für den Beginn des besonderen Monats dient. Viele Muslime bereiten sich mit Einkäufen wie Datteln für das Fastenbrechen vor und sehen die Zeit als Möglichkeit zur Reinigung und Nähe zum Glauben. Parallel dazu nehmen Christen an Fasten-Wandertouren teil, um körperliche und mentale Gewohnheiten zu reflektieren, wobei Gemeinschaft und Austausch im Vordergrund stehen. Die Fastenzeiten dienen somit nicht nur dem Verzicht, sondern auch der Förderung von Solidarität und interkulturellem Dialog in der Gesellschaft.
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