Fünf Wimbledon-Titel an einem Wochenende: Wie 2016 den britischen Tennis veränderte
Wichtige Fakten
- • 2016 gewannen britische Spieler fünf Wimbledon-Titel, Rekord.
- • Andy Murray besiegte Milos Raonic im Finale 6:4, 7:6, 7:6.
- • Heather Watson holte mit Henri Kontinen den Mixed-Titel.
- • Gordon Reid gewann das erste Rollstuhl-Einzelfinale in Wimbledon.
- • Seitdem stieg die Zahl der Briten in den Top 200 von 3 auf 8.
Fünf Titel an einem Wochenende
Im Juli 2016 erlebte der britische Tennis einen Höhepunkt, als heimische Spieler fünf der Preise bei den All England Club gewannen. Andy Murray holte nach 2013 seinen zweiten Wimbledon-Titel im Herreneinzel, besiegte Milos Raonic und weinte Freudentränen. Das Wochenende begann mit dem ersten Rollstuhl-Einzelfinale, in dem Gordon Reid gewann, gefolgt von Jordanne Whileys Sieg im Rollstuhl-Doppel. Heather Watson gewann mit Henri Kontinen den Mixed-Titel und war die erste Britin seit 1991 mit einem Grand-Slam-Titel.
Auswirkungen auf den britischen Tennis
Dieser Erfolg inspirierte eine neue Generation: Die Zahl der Briten in den Top 200 der Weltrangliste stieg von drei auf acht. Auch im Rollstuhltennis wuchs die Aufmerksamkeit – aus ein paar hundert Zuschauern wurden Tausende auf dem Centre Court. Emma Raducanu gewann 2021 die US Open. Das LTA investierte 250 Millionen Pfund in die Infrastruktur und verzeichnete Rekordzahlen: 5,8 Millionen Erwachsene und vier Millionen Kinder spielen jährlich Tennis.
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