Großangriff auf die Ukraine: Russland setzt Hyperschallrakete Oreshnik ein
Wichtige Fakten
- • Russland griff Ukraine mit über 90 Raketen und 600 Drohnen an.
- • Vier Tote in Kyiv und Region, Dutzende Verletzte.
- • Putin setzte erstmals Erdorbitalraketen Oreshnik gegen Kyiv ein.
- • Energieinfrastruktur in Russlands Grenzregion Belgorod getroffen.
- • EU und westliche Regierungen verurteilten die Angriffe scharf.
Massiver russischer Angriff mit Hunderten Raketen und Drohnen
Russland hat in der Nacht zum Sonntag einen umfassenden Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine durchgeführt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden 90 Raketen und 600 Drohnen abgefeuert. Schwerpunkte des Angriffs waren die Hauptstadt Kyiv sowie mehrere Regionen im Osten und Süden der Ukraine. Ukrainische Kräfte konnten nach frühen Angaben 549 Drohnen und 55 Raketen abfangen, 16 Raketen und 51 Drohnen trafen jedoch ihre Ziele. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, vier Menschen seien getötet und rund hundert verletzt worden. Besonders schwer getroffen wurde Kyiv, wo Wohnhäuser, eine Schule, die Oper sowie das Tschernobyl-Museum zerstört oder beschädigt wurden.
Buryatische und internationale Reaktionen auf den Angriff
Russlands Verteidigungsministerium bestätigte den Einsatz der neuartigen Hyperschallrakete Oreshnik, die für schwer abzufangbare Angriffe konzipiert ist. Die Attacke sei eine Vergeltung für ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur. Die Ukraine wies dies zurück. International löste der Angriff churfürstliche Kritik aus: Der französische Präsident Emmanuel Macron und der designierte Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilten den Einsatz, während EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas von einem politischen Einschüchterungsmanöver sprach. Die USA und Großbritannien sicherten der Ukraine weitere Unterstützung zu.
Gegenseitige Vorwürfe und zivile Opfer
Nach ukrainischen Angaben wurden auch die Oblaste Tscherkassy, Charkiw, Odessa, Poltawa, Sumy und Schytomyr unter Beschuss genommen. In Kyiv blieb ein Luftschutzbunker an einer Schule verschüttet. Die ukrainische Führung um Selenskyj und Bürgermeister Vitali Klitschko rief zu verstärkter Luftverteidigung auf. Unterdessen meldeten auch russische Regierungsstellen Angriffe auf die Grenzregion Belgorod und die Oblast Jaroslawl. Es sei zu Strom- und Wasserversorgungsausfällen gekommen, aber keine Toten. Der Angriff erfolgte zeitgleich mit dem von Selenskyj vorhergesagten Einsatz der Oreshnik-Rakete gegen die Stadt Bila Zerkwa.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.