Hitzewelle: Französische Grenzkontrollen in Dover vorübergehend ausgesetzt
Wichtige Fakten
- • Französische Polizei setzte EES-Kontrollen temporär aus.
- • Wartezeiten von über zwei Stunden am Fährterminal Dover.
- • Großbritannien erlebte den heißesten Tag des Jahres mit 30,5 Grad.
- • Amber Hitze-Gesundheitswarnung für Teile Englands bis Mittwoch.
- • EES sieht biometrische Checks vor, aber Geräte noch nicht aktiv.
Hitzewelle führt zu langen Wartezeiten
Am ersten peak seit Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) kam es am Fährhafen Dover zu erheblichen Verzögerungen. Die Wartezeiten für die Fähre nach Frankreich betrugen zeitweise über zwei Stunden. Hunderttausende Urlauber waren bei sommerlichen Temperaturen unterwegs. Der Hafen bezeichnete die Situation als 'herausfordernd' und teilte mit, dass die französischen Grenzbehörden reagiert hätten, um die Abfertigung zu beschleunigen.
EU-Grenzkontrollen vorübergehend gelockert
Frankreich setzte die zusätzlichen EES-Kontrollen am Samstag vorübergehend aus, obwohl die herkömmlichen Grenzprüfungen fortgesetzt wurden. Das System soll durch digitale Registrierung und biometrische Daten die Sicherheit verbessern, die Geräte für Fingerabdrücke und Gesichtsscans waren aber noch nicht in Betrieb. Die Lockerung half, den Stau zu entlasten; am Nachmittag waren die Verzögerungen geringer.
Rekordhitze und Reisechaos
Neben den Grenzproblemen führte die Hitzewelle zu Gesundheitswarnungen. Am Samstag wurden in Kent 30,5 Grad gemessen, der höchste Wert des Jahres. Temperaturen bis 33 Grad sind möglich. Auch LeShuttle (Kanaltunnel) meldete Verspätungen. Der Hafen appellierte an die Geduld der Reisenden und kündigte an, dass Fahrgäste die nächste Fähre nehmen könnten.
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