Immer mehr Autos in Pjöngjang: Ursachen für den Verkehrsboom
Wichtige Fakten
- • Satellitenbilder zeigen mehr Autos in Pjöngjang.
- • Gesetzesänderung erleichtert Privatbesitz von Fahrzeugen.
- • Autos gelangen trotz UN-Sanktionen aus China.
- • Luftverschmutzung und Parkplatzmangel werden thematisiert.
- • Chinesische Grenzbeamte sollen lax kontrollieren.
Zunahme des Autoverkehrs in Pjöngjang
Satellitenbilder und private Aufnahmen deuten auf einen deutlichen Anstieg von Privatfahrzeugen in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang hin. Gelbe Nummernschilder kennzeichnen sie als Privatautos, und selbst Staus sowie Themen wie Luftverschmutzung und Parkplatzmangel werden laut Beobachtern diskutiert. Früher waren Privatwagen nahezu unbekannt, und Hochhäuser wurden ohne Parkplätze gebaut. Kim Jong Un selbst erhielt 2024 einen Luxuswagen von Russlands Präsident Putin.
Gründe für den Wandel
Eine Gesetzesänderung hat den Autobesitz rechtlich vereinfacht. Zudem gelangen trotz UN-Sanktionen viele Autos aus China ins Land, wobei chinesische Grenzbeamte offenbar lax kontrollieren. Die Fahrzeugtypen sind vielfältiger geworden, ohne dominierende Marke. Autos bleiben jedoch nur für Regime-Eliten und regimeverbundene Unternehmer erschwinglich, die umgarnt werden sollen.
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