Jazzlegende Sonny Rollins im Alter von 95 Jahren gestorben
Wichtige Fakten
- • Sonny Rollins starb am Montag in seinem Haus in Woodstock.
- • Er wurde 95 Jahre alt und galt als „Saxophon-Koloss“.
- • Rollins arbeitete mit Miles Davis und John Coltrane.
- • Er veröffentlichte über 60 Alben als Bandleader.
- • 2014 zwang ihn eine Lungenkrankheit in den Ruhestand.
Legendärer Jazz-Saxophonist verstorben
Der Jazz-Saxophonist Sonny Rollins ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Er starb am Montagnachmittag in seinem Haus in Woodstock, New York. Sein Publicist bestätigte den Tod und bezeichnete ihn als eine der „geehrtesten und einflussreichsten Figuren der amerikanischen Musik“. Eine Todesursache wurde nicht genannt. Rollins begann seine Karriere in den späten 1940er Jahren und arbeitete mit Größen wie Miles Davis, Charlie Parker und John Coltrane. Er gewann zwei Grammys und musste 2014 aufgrund einer Lungenkrankheit aufhören zu spielen.
Einzigartige Karriere und Einfluss
Rollins, der mit bürgerlichem Namen Walter Theodore Rollins hieß, war einer der letzten Stars der Bebop-Generation. Er revolutionierte den Jazz mit seinem melodischen Erfindungsreichtum und Improvisationstalent. Sein Album „Saxophone Colossus“ (1956) gehört zu den Meilensteinen des Jazz. In den 1960er Jahren übte er stundenlang auf der Williamsburg Bridge, was zu seinem Album „The Bridge“ führte. Er engagierte sich auch für den Klimaschutz und veröffentlichte 1998 das Album „Global Warming“. Rollins starb an den Folgen einer Lungenfibrose, einer Lungenerkrankung.
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