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Kultur 31.01.2026, 08:52 Aktualisiert: 31.01.2026, 23:06

Modebranche: Rückkehr der Size-Zero-Ära verstärkt durch soziale Medien

Size Zero erlebt ein Comeback in der Modewelt, besonders auffällig bei der Berlin Fashion Week.

Wichtige Fakten

  • Size Zero erlebt ein Comeback in der Modewelt, besonders auffällig bei der Berlin Fashion Week.
  • Diversität und Body Positivity verlieren weiter an Bedeutung in der Modebranche.
  • Der Trend zu extrem schlanken Models wird durch soziale Medien wie Instagram und TikTok verstärkt.
  • Louisa Kalonji, ein als Curvy-Model bekanntes Gesicht, bemerkt einen Umbruch im Modelagenturgeschäft.
  • Anfragen nach diversen Models sind stark rückläufig.
  • Der Anteil an Mode in Über- und Normalgrößen ist alarmierend niedrig.
  • Rückkehr zu normierten Schönheitsidealen auf Laufstegen in Paris, New York, London und Mailand.
  • Einflussreiche Stimmen der Modeindustrie sehen einen Cultural Backlash durch die zunehmende Präsenz von Size Zero.
In der Modebranche gibt es eine signifikante Rückkehr zum Size-Zero-Trend, sichtbar auf der kürzlichen Berlin Fashion Week. Diversität, einst im Fokus, scheint weniger relevant zu sein. Der Druck auf Models, extrem schlank zu sein, nimmt zu, und wird durch soziale Medien unterstützt, wo unnatürliche Körpernormen propagiert werden. Louisa Kalonji und ihre Agentin beobachten eine Abnahme der Anfragen für vielfältige Models, was Teams in der Branche zu einem Wandel hin zu traditionellen Schönheitsidealen bewegt. Kritiker sehen in dieser Entwicklung einen kulturellen Rückschritt, der durch Plattformen wie TikTok befeuert wird, auf denen schlanke Körperformen stark gepusht werden. Die Gefahren dieses Trends werden durch Fälle wie Anne-Sophie Monrad verdeutlicht, die durch den extremen Druck gesundheitliche Probleme erlitt.

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