Kenia stoppt Rekrutierung eigener Bürger für Russlands Krieg in der Ukraine
Wichtige Fakten
- • Russland rekrutierte über 1.000 Kenianer für den Ukraine-Krieg.
- • Rekrutierung erfolgte oft unter falschen Jobversprechen.
- • Ukraine identifizierte über 1.780 Afrikaner in russischen Truppen.
- • Kenias Außenminister verkündete Stopp der Rekrutierung nach Moskau-Besuch.
Rekrutierung unter falschen Vorwänden
Nach Erkenntnissen des kenianischen Geheimdienstes kämpfen mehr als 1.000 Kenianer auf russischer Seite in der Ukraine, wobei viele unter dem Vorwand lukrativer Jobangebote, etwa als Verkäufer, nach Russland gelockt und zu Kampfeinsätzen gezwungen wurden.
Diplomatische Einigung
Kenias Außenminister Musalia Mudavadi verkündete nach einem Besuch in Moskau, dass Russland zugestimmt habe, keine kenianischen Staatsangehörigen mehr für den Krieg gegen die Ukraine zu rekrutieren, nachdem er mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow gesprochen hatte.
Breiteres afrikanisches Phänomen
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben über 1.780 Afrikaner aus 36 Staaten in russischen Truppen identifiziert, wobei die tatsächliche Zahl aufgrund inoffizieller Rekrutierungen wahrscheinlich höher ist, was auf ein weitverbreitetes Problem hinweist.
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