Kerosin in Großbritannien reicht laut Regierung für Sommerurlaube
Wichtige Fakten
- • Keine Treibstoffknappheit in Großbritannien.
- • Airlines strichen 13.000 Flüge weltweit im Mai.
- • Kerosinpreis stieg seit Kriegsbeginn auf bis zu 1.838 $.
- • Lufthansa streicht bis Oktober 20.000 Flüge.
- • Regierung erlaubt vorübergehend Flugzusammenlegungen.
Kein Grund zur Sorge
Die britische Regierung und Fluggesellschaften raten Urlaubern, ihre Reisepläne trotz gestiegener Treibstoffkosten nicht zu ändern. Es gebe derzeit keine Engpässe bei Kerosin und Airlines hätten Notfallpläne. Das Verkehrsministerium betont, dass Flugausfälle zu voller Rückerstattung oder Umbuchung berechtigen. Fluggesellschaften wie EasyJet und Wizz Air erwarten keine Streichungen. Selbst bei Treibstoffmangel dürfen Airlines Slots behalten, auch wenn sie Flüge streichen oder bündeln, um Treibstoff zu sparen. Verbraucherschützer raten bei Bedenken zu Pauschalreisen mit mehr Schutz.
Globale Lage
Weltweit wurden im Mai 13.000 Flüge (1 % globaler Flüge) gestrichen, vor allem ab München und Istanbul. Ursache ist der Kerosinpreisanstieg, der sich seit Mai verdoppelt hat (aktuell 1.500 $ pro Tonne, zwischenzeitlich 1.838 $). Die Internationale Energieagentur (IEA) warnte vor Knappheit in Europa ab Juni, doch die britische Regierung sieht durch eine veränderte Regelung zur Slots-Nutzung Kontinuität gewährleistet.
Vorausschau auf Sommer 2023
Verkehrsministerin Heidi Alexander bleibt optimistisch: Die meisten Sommererfolge würden wie im Vorjahr ablaufen. Allerdings haben Airlines wie Lufthansa, Air France, KLM, Air Canada, Delta und SAS ihre Sommerpläne bereits gekürzt, ebenso wie Lufthansa mit 20.000 weniger Flügen bis Oktober. Budget-Fluggesellschaften versahen hingegen keine Streichungen.
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