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KfW vereinfacht Wohnbau-Förderung: Neue Details zur Heizungsförderung und Einkommensgrenzen
Die KfW reduziert ihre Wohnbau-Förderprogramme auf zwei: eines für Neubauten und eines für Sanierungen.
Wichtige Fakten
- • Die KfW reduziert ihre Wohnbau-Förderprogramme auf zwei: eines für Neubauten und eines für Sanierungen.
- • Das zu versteuernde Familieneinkommen muss unter 100.000 Euro liegen, um förderungsberechtigt zu sein.
- • 2025 vergab die KfW rund 98 Milliarden Euro an Förderkrediten und Zuschüssen, weniger als im Vorjahr 2024 mit 113 Milliarden Euro.
- • Seit letztem Dezember wird vorübergehend der Neubau von Niedrigenergiehäusern mit dem Effizienzhaus-Standard 55 gefördert.
- • Im Jahr 2025 hat die KfW rund 750.000 Wohneinheiten gefördert.
- • Ein neues Heizungsgesetz ist in Diskussion, was zu Unsicherheit bei Verbrauchern und Industrie führt.
Die KfW will die Förderstruktur für Wohngebäude vereinfachen, um die Programme fairer und effektiver zu gestalten. Zukünftig wird es nur noch zwei Förderprogramme geben: eines für Neubauten und eines für die Sanierung von Bestandsimmobilien. Die Einkommensgrenze für die Förderung liegt weiterhin bei 100.000 Euro. Obwohl die KfW im letzten Jahr ein geringeres Fördervolumen verzeichnete, wurden rund 750.000 Wohneinheiten gefördert. Insbesondere die Heizungsförderung gestaltete sich erfolgreich, wobei bis zu 70 Prozent der Kosten für den Austausch von alten Heizsystemen erstattet werden könnten. Die Diskussion um ein neues Heizungsgesetz sorgt jedoch weiterhin für Unsicherheit auf dem Markt.
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