KI-Drohne rettet vermisste Wanderer im Kosciuszko-Nationalpark
Wichtige Fakten
- • Zwei Wanderer (20er) im Kosciuszko-Nationalpark vermisst.
- • KI-Drohne mit Wärmebild fand sie 0,5 km abseits des Wegs.
- • Rettung dauerte unter fünf Stunden statt mehrerer Tage.
- • Wanderer nutzten rotes Mobiltelefonlicht zur Drohnenortung.
- • Erstmaliger Einsatz von FRNSW-KI-Drohne zur Personensuche.
Rettungseinsatz mit KI-Drohne
Zwei vermisste Wanderer im australischen Kosciuszko-Nationalpark wurden mit Hilfe einer KI-gesteuerten Drohne gerettet. Die Männer in ihren 20ern waren am Dienstagabend nicht zu einem Treffpunkt zurückgekehrt. Feuerwehr und Rettungsdienst New South Wales (FRNSW) setzten erstmals ihr KI-gestütztes Drohnensystem mit Wärmebildtechnik ein. Die Drohne ortete die Wanderer rund 500 Meter abseits des Wanderwegs.
Effiziente Ortung und Kommunikation
Die Wanderer blinkten mit einem roten Licht ihres Mobiltelefons, um die Drohne auf sich aufmerksam zu machen. Über den eingebauten Lautsprecher der Drohne stellten die Einsatzkräfte Kontakt her. Der Drohnenscheinwerfer leitete die Retter vor Ort zu den Männern. Bereits nach fünf Stunden wurden sie in kaltem Wetter gefunden, hatten leichte Unterkühlung, lehnten aber medizinische Hilfe ab.
Zukunft der Rettungstechnologie
Einsatzleiter Philip Eberle von FRNSW erklärte, die Technologie habe die Suchzeit drastisch von möglicherweise mehreren Tagen auf wenige Stunden reduziert. Zukünftig könnten Drohnen dazu genutzt werden, Notfallpakete abzuwerfen, um Gestrandete zu versorgen, während Retter aus sicherer Tageszeitstarten und keine nächtlichen Risiken eingehen müssten.
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