KI-Wettlauf: OpenAI bietet britischen Banken Cybersicherheits-Tool an
Wichtige Fakten
- • OpenAI bietet neun britischen Banken Zugang zu GPT-5.5 Cyber.
- • Anthropic blockierte Banken bei Tests seines Tools Mythos.
- • Beide KI-Tools finden Sicherheitslücken in digitalen Systemen.
- • Bank of England warnte vor unzureichendem Zugang zu Mythos.
- • OpenAI gewährt auch Banken in EU, Japan und Kanada Zugang.
OpenAI und Anthropic im Cybersicherheits-Wettlauf
OpenAI hat neun großen britischen Banken Zugang zu seinem KI-Cybersicherheitstool GPT-5.5 Cyber angeboten, während der Rivale Anthropic diese Institute bei Tests seiner Version Claude Mythos blockiert hat. Beide Werkzeuge sind darauf ausgelegt, versteckte Sicherheitslücken in digitalen Systemen aufzuspüren und können Menschen bei Hacking- und Cybersicherheitsaufgaben übertreffen.
Sorgen um Finanzstabilität
Finanzminister, Zentralbanker und Investoren haben Bedenken geäußert, dass diese Modelle die Sicherheit aller Finanzsysteme untergraben könnten. Das KI-Sicherheitsinstitut bescheinigte beiden Modellen eine ähnliche Leistungsfähigkeit. Bank of England-Gouverneur Andrew Bailey warnte, dass britische Banken Mythos bislang nicht zur Prüfung ihrer eigenen Systeme nutzen könnten.
Zugangsregeln nach politischen Maßstäben
OpenAI bietet GPT-5.5 Cyber nun auch Banken in der EU, Japan und Kanada an. Der frühere britische Schatzkanzler George Osborne, der jetzt bei OpenAI arbeitet, betonte, dass die Tools in den Händen der „richtigen Leute“ bleiben müssten – jenen, die Ordnung in Demokratien etablieren. Anthropic hatte Mythos zunächst 42 US-Techfirmen zugänglich gemacht.
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