Kriegsversehrte Ukrainer lernen in Berlin Prothesenbau
Wichtige Fakten
- • Valentin Melnyk verlor als Soldat ein Bein durch eine Mine.
- • Er absolviert in Berlin eine Ausbildung zum Orthopädietechniker.
- • Life Bridge Ukraine organisierte das Ausbildungsprojekt mit Berliner Firmen.
- • In Kiew gibt es bereits ein Prothesenzentrum, in Ternopil entsteht ein weiteres.
- • Kiew schätzt etwa 21.000 Amputationen jährlich.
Ausbildung für neue Perspektiven
Der 24-jährige Ukrainer Valentin Melnyk verlor im Krieg ein Bein und erlernt nun in Berlin den Beruf des Orthopädietechnikers. Er ist einer von acht Veteranen, die in einer Werkstatt von Daniel Koch ausgebildet werden. Nach seiner Rückkehr möchte er in einem Prothesenzentrum in Kiew arbeiten und anderen Kriegsversehrten helfen.
Unterstützung durch Hilfsorganisationen
Die NGO "Life Bridge Ukraine" von Janine von Wolfersdorff organisiert das Projekt. Sie gründete die Organisation 2022 und brachte zunächst verwundete Soldaten nach Berlin. Inzwischen wurde mit Unterstützung des Landes Berlin und privater Spender ein Prothesenzentrum in Kiew eröffnet.
Ausbau der Hilfe
Das neue Programm mit zehn Unternehmen aus Deutschland und Polen erweitert das Kiewer Zentrum und startet ein weiteres in Ternopil. Die Zahl der Amputationen in der Ukraine wird auf etwa 21.000 jährlich geschätzt, was den Bedarf an Fachkräften verdeutlicht.
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