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Kultureller Wandel: Europas Kreative ziehen Bilanz unter Trump
Die Filmakademie Baden-Württemberg hat den Hollywood-Workshop aufgrund politischer Spannungen und Einreiseproblemen abgesagt.
Wichtige Fakten
- • Die Filmakademie Baden-Württemberg hat den Hollywood-Workshop aufgrund politischer Spannungen und Einreiseproblemen abgesagt.
- • Deutsche Künstler und Galerien meiden zunehmend die USA wegen Einreiseproblemen und politischer Unsicherheiten.
- • Das Kennedy-Center wurde in 'Trump-Kennedy-Center' umbenannt, was zu Absagen von Künstlerauftritten führte.
- • Das Goethe-Institut in Washington stärkt seine örtlichen Verbindungen und bietet Veranstaltungen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Kulturorganisationen an.
- • Europäische Künstler richten ihren Fokus zunehmend auf neue Märkte in Südamerika und dem Golfraum.
Unter der Präsidentschaft von Donald Trump haben sich die Bedingungen für deutsche Kulturinstitutionen und Künstler in den USA verschärft. Einreisepolitische Unsicherheiten und erhöhte politische Spannungen führten zur Absage des bewährten Hollywood-Workshops der Filmakademie Baden-Württemberg. Ebenso meiden deutsche Künstler vermehrt die USA, was sich auch auf renommierten Kunstmessen bemerkbar macht. Das Goethe-Institut in Washington sieht sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, verstärkt jedoch seine Präsenz vor Ort mit Initiativen wie den 'Creative Mornings DC'. Parallel kommt es zu einer Neuausrichtung hin zu Kulturmärkten in Südamerika und der Golfregion. Kristian Jarmuschek vom Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler sieht in der Ungewissheit auch Chancen zur Entdeckung neuer Partnerländer.
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