Massives Vogelsterben in Australien: H5-Vogelgrippe eskaliert
Wichtige Fakten
- • Über 1000 Schopflügel-Seeschwalben in Südaustralien verendet, H5-Vogelgrippe vermutet.
- • Tote Pinguine auf Kangaroo Island und King Island untersucht.
- • Insgesamt 28 tote Pinguine auf King Island, Testergebnisse laufen.
- • Australische Behörden bereiten Impfung für vom Aussterben bedrohte Arten vor.
Eskalation in Südaustralien
In Südaustralien wurde eine erhebliche Ausweitung der H5-Vogelgrippe festgestellt. Premierminister Peter Malinauskas meldete drei Massensterben mit über 1.000 toten Schopflügel-Seeschwalben auf Inseln vor der Küste. Die Ursache wird als H5-Vogelgrippe vermutet. Zudem wird ein möglicher Fall bei einem Pinguin auf Kangaroo Island untersucht.
Tasmanien und Neusüdwales betroffen
Auch in Tasmanien werden 28 tote Pinguine auf King Island untersucht, und in Neusüdwales wurde das Virus bei sieben Vögeln nachgewiesen. Die Behörden beobachten die Lage mit Luftaufklärung und suchen auch nach betroffenen Säugetieren, bisher ohne Nachweis von Massensterben.
Schutzmaßnahmen und Impfungen
Da eine breite Impfung wilder Vögel unpraktikabel ist, erwägt die Regierung gezielte Impfungen für gefangene und betreute Populationen bedrohter Arten. Dazu gehören Little Penguins, Orange-bellied Parrots und australische Seelöwen. Es gibt noch keine zugelassenen Impfstoffe für Säugetiere, aber experimentelle Versuche in den USA.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.