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Wirtschaft 14.04.2026, 09:12 Aktualisiert: 14.04.2026, 10:21

Milliardenschwerer Erbstreit um Rineharts Eisenerz-Imperium vor Gerichtsurteil

Gerichtsurteil entscheidet über Milliarden an Royalties aus Hope Downs Minenkomplex.

Wichtige Fakten

  • Gerichtsurteil entscheidet über Milliarden an Royalties aus Hope Downs Minenkomplex.
  • Wright-Erben beanspruchen 2,5% Royalties aus Partnerschaft von 1950er/60er Jahren.
  • Rineharts eigene Kinder klagen auf Anteile am Familienvermögen und Roy Hill Mine.
  • Hope Downs erzielte 2025 einen Gewinn von 832 Millionen US-Dollar für Hancock Prospecting.
  • Urteil könnte Rineharts Position als reichste Person Australiens gefährden.

Erbstreit um Milliarden

Das Oberste Gericht von Westaustralien wird am Mittwoch ein lang erwartetes Urteil im milliardenschweren Erbstreit um Gina Rineharts Eisenerz-Imperium fällen. Im Zentrum steht die Frage, ob die reichste Person Australiens die Erträge aus lukrativen Eisenerzprojekten mit der Familie des Geschäftspartners ihres Vaters teilen muss. Konkret beanspruchen die Erben von Peter Wright einen Anteil an den 2,5% Royalties aus dem Hope Downs Minenkomplex, einem Joint Venture zwischen Hancock Prospecting und Rio Tinto, das 2025 einen Gewinn von 832 Millionen US-Dollar erwirtschaftete.

Familiendrama vor Gericht

Neben dem Streit mit den Wright-Erben muss sich Rinehart auch mit Klagen zweier ihrer eigenen Kinder auseinandersetzen. John Hancock und Bianca Rinehart werfen ihrer Mutter vor, nach dem Tod ihres Großvaters Lang Hancock 1992 Vermögenswerte aus einem Trust transferiert und sie so um wertvolle Bergbaulizenzen gebracht zu haben. Die Kinder hoffen auf Royalties und Gewinne aus Projekten wie der Roy Hill Mega-Mine. Hancock Prospecting weist alle Ansprüche zurück und argumentiert, das Unternehmen habe alle Entwicklungsrisiken getragen.

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