Mindestens 30 Tote bei Massenpanik in historischer Festung in Haiti
Wichtige Fakten
- • Mindestens 30 Tote, viele junge Menschen, bei Massenpanik in der Citadelle Henry.
- • Die Unesco-Welterbestätte ist bis auf Weiteres für Besucher geschlossen.
- • Ursachen könnten Gedränge, Schlägerei und Panik durch Tränengas sein.
- • Haiti leidet unter Gewalt, hohen Ölpreisen und früheren Katastrophen.
Zusammenfassung
Bei einer Massenpanik in der historischen Festung Citadelle Henry im Norden Haitis sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen, wobei viele der Opfer jung waren. Laut Behörden könnten die Zahlen noch steigen, da mehrere Personen vermisst werden und Dutzende Verletzte in Krankenhäuser gebracht wurden. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, als Besucher an einem einzigen Eingang gedrängt wurden und eine Schlägerei ausbrach; Berichte deuten auf Panik hin, möglicherweise ausgelöst durch den Einsatz von Tränengas.
Reaktionen und Folgen
Haitis Kulturminister Emmanuel Menard bestätigte die Todesopfer und kündigte an, dass die Festung, eine Unesco-Welterbestätte, bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Die Regierung drückte tiefe Trauer aus und rief zur Ruhe auf, während Rettungsteams nach Vermissten suchen. Dieser Vorfall kommt in einer Zeit, in der Haiti mit weitverbreiteter Bandengewalt, hohen Ölpreisen und den Folgen früherer Katastrophen wie Erdbeben und Tankexplosionen kämpft, was die prekäre Lage des Landes verschärft.
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