Mindestens 52 Tote bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Gruppen in Kolumbien
Wichtige Fakten
- • Mindestens 52 Guerillakämpfer getötet in Guaviare.
- • Rivalität um Kontrolle über Kokainproduktion und -schmuggel.
- • Beide Gruppen lehnten das Friedensabkommen von 2016 ab.
- • Eine Gruppe führt Friedensgespräche, die andere ist im Konflikt.
Hintergrund der Kämpfe
Im kolumbianischen Department Guaviare sind bei Gefechten zwischen zwei Dissidentengruppen der ehemaligen Farc mindestens 52 Kämpfer getötet worden. Die Auseinandersetzungen ereigneten sich nahe der Ortschaft Barranco Colorado. Beide Gruppen konkurrieren um die Kontrolle über ein strategisch wichtiges Gebiet für die Kokainproduktion und den Drogenschmuggel.
Beteiligte Gruppen und Regierungsreaktion
Die eine Fraktion wird von Néstor Gregorio Vera („Iván Mordisco“) geführt, die andere von Alexander Díaz Mendoza („Calarcá Córdoba“). Verteidigungsminister Pedro Sánchez bestätigte die Gefechte und entsandte Truppen zum Schutz der Zivilbevölkerung. Die eine Gruppe ist in Friedensverhandlungen mit Präsident Gustavo Petro, während die andere sich noch im Konflikt mit den Behörden befindet. Die größte Dissidentengruppe, der Zentraler Generalstab, hatte zuvor eine Feuerpause angekündigt, jedoch beschränkt auf Aktionen gegen Sicherheitskräfte.
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