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Migräne-Mythen und bewährte Behandlungen: Aktuelle Erkenntnisse
Rund 15 Prozent der Frauen und sechs Prozent der Männer in Deutschland sind von Migräne betroffen.
Wichtige Fakten
- • Rund 15 Prozent der Frauen und sechs Prozent der Männer in Deutschland sind von Migräne betroffen.
- • Mythen wie Haarklammern in den Augenbrauen oder heiße Fußbäder sind medizinisch wirkungslos.
- • Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit genetischer Komponente.
- • Triptane und CGRP-Antikörper sind wirksame medikamentöse Behandlungen.
- • Koffein kann bei akuten Migräneattacken schmerzlindernd wirken.
- • Magnesium, Riboflavin und Coenzym Q10 können die Migräne positiv beeinflussen.
- • Ein regelmäßiger Lebensstil und Schlaf sind zentral für die Prävention.
- • Die Ernährung wird oft als überbewertet angesehen, wobei Kaffee und Rotwein als häufige Trigger erkannt werden.
- • Die Sicherheit von Triptanen ist mittlerweile ausreichend belegt.
Die Behandlung von Migräne ist von vielen Mythen umgeben, die oft im Internet zirkulieren. Experten wie die Neurologin Dagny Holle-Lee raten von unwirksamen Methoden wie Haarklammern an den Augenbrauen oder heißen Fußbädern ab. Diese Ansätze beruhen häufig auf falschen Annahmen zur Durchblutung und Schmerzbewältigung. Stattdessen betont Holle-Lee die Bedeutung von medikamentösen Behandlungen wie Triptanen und CGRP-Antikörpern, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist. Neueste Erkenntnisse heben auch die Bedeutung einer regelmäßigen Lebensführung und Schlafhygiene hervor, um Migräneanfälle zu verhindern. Koffein kann bei ersten Anzeichen einer Migräne schmerzlindernd wirken. Ernährung wird zwar häufig als wichtiger Auslöser genannt, doch bestimmte Lebensmittel wie Schokolade werden überschätzt, während Rotwein häufiger Migräne auslöst. Frauen sind aufgrund hormoneller Schwankungen öfter betroffen als Männer, was zusätzliche Herausforderungen in der Behandlung darstellt.
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