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Verstärkte Kontrollen nach Nipah-Ausbruch in Indien
Indien hat zwei bestätigte Nipahvirus-Fälle in Westbengalen seit Dezember gemeldet.
Wichtige Fakten
- • Indien hat zwei bestätigte Nipahvirus-Fälle in Westbengalen seit Dezember gemeldet.
- • Die betroffenen Personen, zwei Krankenpflegerinnen, arbeiteten in einem privaten Krankenhaus bei Kolkata.
- • Es wird vermutet, dass die Infektion durch einen ungetesteten, verstorbenen Patienten erfolgte.
- • In Thailand wurden seit dem Wochenende 1.700 Reisende aus Kolkata getestet, alle Ergebnisse waren negativ.
- • Thermoscanner und Befragungen werden an japanischen Flughäfen für Reisende aus betroffenen Regionen eingesetzt.
- • In China sehen die Behörden keine besondere Gefahr, trotz der bevorstehenden Neujahrsreisewelle.
- • Die WHO stuft das Nipahvirus als einen der gefährlichsten Erreger mit epidemischem Potenzial ein.
Nach neuen bestätigten Nipahvirus-Fällen in Indien, speziell im Bundesstaat Westbengalen, haben mehrere südostasiatische Länder ihre Einreisekontrollen ausgeweitet, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Laut Gesundheitsministerium sind zwei Krankenpflegerinnen in einem Privatkrankenhaus bei Kolkata erkrankt, mutmaßlich durch Kontakt mit einem infizierten, verstorbenen Patienten. Thailand hat über das Wochenende 1.700 Reisende aus Kolkata getestet, alle negativ. Auch Nepal, Taiwan und Japan haben ihre Kontrollmaßnahmen intensiviert. In China wird die Gefahr durch den aktuellen Ausbruch als gering eingeschätzt, dennoch herrscht Wachsamkeit, insbesondere vor dem Neujahrsfest. Die WHO stuft das Virus als extrem gefährlich ein.
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