Nordkorea testet Raketen nach Trumps Zugeständnis an Pjöngjang
Wichtige Fakten
- • Nordkorea feuerte etwa 10 Kurzstreckenraketen ab.
- • Start erfolgte am Donnerstag von Pjöngjang aus.
- • Südkorea und Japan detektierten die Raketen.
- • UN-Resolutionen verbieten Nordkoreas Raketentests.
- • Kim Yo-jong wies Trumps Geste als bedeutungslos zurück.
Raketenstart trotz reduzierter Militärübungen
Nordkorea hat am Donnerstag etwa zehn Kurzstreckenraketen in Richtung Meer abgefeuert. Die Starts wurden von Südkorea und Japan detektiert. Dieser Schritt erfolgte nur einen Tag, nachdem US-Präsident Donald Trump die gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea deutlich reduziert hatte, offenbar als Geste an den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un.
Südkoreas Reaktion und internationale Spannungen
Südkoreas Militär meldete die Raketenstarts aus der Region Pjöngjang und verstärkte die Überwachung. Der nationale Sicherheitsrat des Landes trat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen und forderte ein Ende der Raketentests, die gegen UN-Resolutionen verstoßen. Auch Japan hatte einen Raketenstart gemeldet.
Kim Yo-jongs zurückweisende Haltung
Kim Yo-jong, die einflussreiche Schwester von Kim Jong-un, wies Trumps Geste als nicht kommentierwürdig zurück. Sie betonte, die reduzierten Übungen änderten nichts an deren provokativem Charakter. Dennoch vermied sie scharfe Rhetorik und deutete an, dass die persönlichen Beziehungen zwischen ihrem Bruder und Trump weiterhin gut seien. Dies könnte bedeuten, dass Pjöngjang auf weitere Zugeständnisse wartet. Sie dementierte jedoch, dass Kim Jong-un auf Trumps Wunsch nach einem Gespräch reagiert habe.
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