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Novo Nordisk sieht rückläufige Umsätze und geschockte Märkte
Novo Nordisk rechnet mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang von 5-13% im Jahr 2026.
Wichtige Fakten
- • Novo Nordisk rechnet mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang von 5-13% im Jahr 2026.
- • Die Aktie fiel nach der Ankündigung um bis zu 20% an der Börse in Kopenhagen und um fast 15% an US-Börsen.
- • Eli Lilly hat Novo Nordisk als führenden Hersteller von Adipositas-Medikamenten überholt mit dem Produkt Zepbound.
- • Novo Nordisk plant für 2026 einen Aktienrückkauf im Wert von bis zu 15 Milliarden dänischen Kronen.
- • Der Preisdruck in den USA wird durch politische Maßnahmen der Trump-Administration verstärkt.
- • Novo Nordisk streicht 9.000 Stellen.
- • Das Marktvolumen für Adipositas-Medikamente wird bis 2030 auf 80 bis 105 Milliarden Dollar geschätzt, was unter den ursprünglich erwarteten 150 Milliarden liegt.
Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk steht vor einem schwierigen Jahr 2026, in dem das Unternehmen mit einem dramatischen Rückgang von Umsatz und Gewinn zwischen fünf und 13 Prozent rechnet. Diese düstere Prognose hat eine Schockwelle durch die Finanzmärkte gesandt und zu massiven Kursverlusten, sowohl in Kopenhagen als auch an den US-Börsen, geführt. Hauptursachen sind der enorme Wettbewerbsdruck, insbesondere durch den US-Konkurrenten Eli Lilly, und der weiterhin starke Preisdruck aus den USA. Um die Aktienmärkte zu stabilisieren, plant Novo Nordisk einen umfangreichen Aktienrückkauf. Der neue Konzernchef, Mike Doustdar, setzt hingegen auf die im US-Markt eingeführte Wegovy-Pille, um verlorene Marktanteile zurückzuerobern. Die Herausforderung jedoch bleibt groß, da Analysten das Potenzial des Marktes für Abnehm-Medikamente geringer einschätzen als zuvor.
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