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Beginn des bedeutendsten Spionageprozesses in Österreich gegen Egisto Ott mit erweiterten Vorwürfen
Egisto Ott steht im größten Spionageprozess Österreichs vor Gericht, beschuldigt, für Russland spioniert zu haben.
Wichtige Fakten
- • Egisto Ott steht im größten Spionageprozess Österreichs vor Gericht, beschuldigt, für Russland spioniert zu haben.
- • Jan Marsalek, ehemaliger Wirecard-Manager, wird wegen seiner Verbindungen zum russischen Inlandsgeheimdienst FSB gesucht.
- • Ott wird vorgeworfen, Daten von österreichischen Behörden für Marsalek und russische Agenten abgerufen zu haben.
- • Ein Netzwerk von Agenten unter Marsaleks Leitung, darunter sechs bulgarische Staatsangehörige, wurde in London verurteilt.
- • Anna Thalhammer, Chefredakteurin von profil, wurde von Marsaleks Spionagering bespitzelt.
- • Christo Grozev, ein bulgarischer Investigativ-Journalist, war ebenfalls Ziel von Marsaleks Spionagering.
- • Ott soll sensible Informationen, darunter Diensthandys und ein SINA-Laptop, an Russland weitergegeben haben.
- • Marsalek soll in Russland für den russischen Geheimdienst arbeiten und war in den Wirecard-Skandal verwickelt.
- • Ott wird zusätzlich vorgeworfen, eine Fehleranalyse über den Berliner Tiergartenmord erstellt zu haben.
- • Ott bestreitet sämtliche Vorwürfe und es gilt die Unschuldsvermutung.
In Wien hat der bedeutendste Spionageprozess des Landes gegen Egisto Ott begonnen. Ihm wird vorgeworfen, als ehemaliger Nachrichtendienstmitarbeiter geheime Informationen an Russland weitergegeben zu haben. Die Anklage umfasst mittlerweile neue Vorwürfe, darunter die Erstellung einer Fehleranalyse über den Berliner Tiergartenmord. Während Ott alle Anschuldigungen zurückweist, erwarten Beobachter des Prozesses neue Einblicke in die russischen Spionagenetzwerke innerhalb der EU. Die Vorwürfe gegen Ott und seine mutmaßliche Verbindung zu Jan Marsalek erregen weiterhin großes mediales Aufsehen.
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