Papst Leo XIV. legt in erster Enzyklika Grundsätze für KI-Regulierung fest
Wichtige Fakten
- • Papst stellte Enzyklika persönlich vor - eine Premiere.
- • KI-Entwickler Christopher Olah war bei der Präsentation dabei.
- • Papst kritisiert Trump-Konfrontation, der ihn 'nicht mag'.
- • Leo XIV. verabschiedet Doktrin vom gerechten Krieg.
- • Er fordert mehr staatliche Kontrolle über Tech-Konzerne.
Erste Enzyklika als Regierungserklärung
Papst Leo XIV. hat am 24. Mai 2026 seine erste Enzyklika ''Magnifica Humanitas'' (Großartige Menschheit) veröffentlicht und dabei Künstliche Intelligenz ins Zentrum seiner Botschaft gestellt. Das gut 100-seitige Schreiben gilt als eine Art Regierungserklärung für sein Pontifikat. Der Papst stellte den Text persönlich vor – eine Premiere in der Kirchengeschichte.
Kritik an Tech-Konzernen und KI-Waffen
Der Pontifex fordert strenge Richtlinien für KI und kritisiert die Macht weniger großer Technologiekonzerne als ''neuen Kolonialismus''. Besonders scharf äußert er sich zu autonomen Waffensystemen: Die Entscheidung über Leben und Tod dürfe keinesfalls Maschinen überlassen werden. Zudem prangert er ausbeuterische Arbeitsbedingungen in KI-Rechenzentren und Chip-Fabriken an, die er als ''neue Formen der Sklaverei'' bezeichnet.
Vergebungsbitte und veränderte Friedensethik
Der Papst bittet im Namen der Kirche um Vergebung für deren historische Rolle im Sklavenhandel und verabschiedet sich von der Lehre vom gerechten Krieg. Zur Präsentation der Enzyklika war zudem Christopher Olah geladen, Mitgründer des KI-Unternehmens Anthropic, der die kritische Haltung des Papstes teilt.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.