Teilen:
International 18.04.2026, 16:44 Aktualisiert: 18.04.2026, 23:03

Papst Leo sucht Entspannung mit Trump nach Streit um Kriegskritik

Papst Leo XIV. betonte, seine Kritik an Kriegsausgaben ziele nicht spezifisch auf US-Präsident Donald Trump ab.

Wichtige Fakten

  • Papst Leo XIV. betonte, seine Kritik an Kriegsausgaben ziele nicht spezifisch auf US-Präsident Donald Trump ab.
  • Der Papst bedauerte, dass seine Äußerungen als Anspielung auf Trump wahrgenommen wurden, und will keine weiteren Debatten.
  • Trump hatte den Papst zuvor als 'schlecht für Außenpolitik' kritisiert und ein AI-generiertes Jesus-Bild von sich gepostet.
  • Trumps Executive Order beschleunigt die FDA-Prüfung psychedelischer Drogen wie Ibogain zur Behandlung von PTSD.
  • Die US-Regierung stellt 50 Millionen Dollar für Ibogain-Forschung bereit, unterstützt von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr.

Papst Leo verteidigt Kriegskritik und sucht Entspannung

Papst Leo XIV. hat auf seiner Afrika-Reise betont, dass seine Kritik an Staatsführern, die Milliarden für Kriege ausgeben, nicht speziell auf US-Präsident Donald Trump abzielte. Während eines Fluges nach Angola erklärte er, eine Rede in Kamerun, in der er 'Tyrannen' für die Ausplünderung der Welt anprangerte, sei bereits zwei Wochen vor Trumps Äußerungen verfasst worden. Der Papst bedauerte, dass einige seine Worte als kritische Anspielung auf Trump interpretiert wurden, und betonte, er wolle keine weiteren Debatten mit dem Präsidenten führen. Dennoch hält er an seiner Botschaft von Frieden und Gerechtigkeit fest, nachdem er zuvor die 'sinnlose und unmenschliche Gewalt' im Nahen Osten verurteilt hatte.

Trumps Reaktion und öffentlicher Schlagabtausch

US-Präsident Donald Trump hatte den Papst in einer Wutrede als 'schlecht für Außenpolitik' und 'schwach in der Kriminalpolitik' kritisiert, nachdem Leo sich gegen den US-Israelischen Militäreinsatz im Iran ausgesprochen hatte. Trump postete zudem ein AI-generiertes Bild von sich als Jesus-Figur, das er später entfernte. Der Papst entgegnete, er habe 'keine Angst' vor der Trump-Regierung und sehe es als seine 'moralische Pflicht', sich gegen Krieg auszusprechen. Dieser öffentliche Schlagabtausch hat zu diplomatischen Spannungen geführt, die der Papst nun durch Entspannungsbemühungen zu mildern versucht.

Trumps Drogenpolitik und Forschungsförderung

Parallel dazu unterzeichnete Präsident Trump eine Executive Order, die die US-Arzneimittelbehörde FDA anweist, die Prüfung psychedelischer Drogen wie Ibogain zu beschleunigen. Die Reform soll den Weg für eine Neuklassifizierung nach erfolgreichen klinischen Studien ebnen, wobei die US-Regierung 50 Millionen Dollar für Ibogain-Forschung bereitstellt. Trump betonte das Potenzial dieser Substanzen zur Behandlung von PTSD und Substanzmissbrauch, begleitet von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und Podcaster Joe Rogan. Diese Initiative könnte neue medizinische Behandlungsoptionen eröffnen, insbesondere für Veteranen.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.