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Kultur 20.04.2026, 10:19 Aktualisiert: 20.04.2026, 12:16

Rebel Wilson vor Gericht: Vorwürfe der Verleumdung im Fall Charlotte MacInnes

Rebel Wilson wird von Charlotte MacInnes wegen vier Instagram-Posts verklagt, die angeblich verleumderisch sind.

Wichtige Fakten

  • Rebel Wilson wird von Charlotte MacInnes wegen vier Instagram-Posts verklagt, die angeblich verleumderisch sind.
  • Der Kern des Falls ist ein Bad-Vorfall zwischen MacInnes und Produzentin Amanda Ghost im September 2023.
  • MacInnes bestreitet, jemals eine Beschwerde über sexuelle Belästigung gegenüber Wilson geäußert zu haben.
  • Wilsons Anwälte behaupten, MacInnes habe ihre Geschichte geändert, um ihre Karriere voranzutreiben.
  • Die Verhandlung in Sydney wird voraussichtlich neun Tage dauern.

Gerichtsverfahren in Sydney

Im Zentrum des Verleumdungsprozesses in Sydney steht die Frage, ob Rebel Wilson die junge australische Schauspielerin Charlotte MacInnes durch Instagram-Posts verleumdet hat. Wilson hatte 2024 und 2025 behauptet, MacInnes habe sich nach einem gemeinsamen Bad mit der Produzentin Amanda Ghost unwohl gefühlt und eine Beschwerde zurückgezogen, um ihre Karriere zu fördern. MacInnes bestreitet dies entschieden und klagt auf Schadensersatz, da die Vorwürfe ihren Ruf beschädigt hätten.

Details zum Bad-Vorfall

Der Vorfall ereignete sich am 5. September 2023, nachdem MacInnes und Ghost am Bondi Beach geschwommen waren. Ghost erlitt eine allergische Reaktion, woraufhin MacInnes ihr in einer Wohnung ein Bad einließ. Beide stiegen laut Gericht in Badekleidung in ein großes Bad, ohne sich zu berühren, und eine Assistentin brachte heiße Getränke. MacInnes' Anwälte betonen, dass sie sich nicht unwohl fühlte, während Wilsons Anwälte behaupten, MacInnes habe zunächst Bedenken geäußert, diese aber später widerrufen.

Vorwürfe und Gegenvorwürfe

MacInnes' Anwälte werfen Wilson vor, die Belästigungsvorwürfe als Druckmittel in Vertragsstreitigkeiten um den Film "The Deb" genutzt zu haben. Sie behaupten, Wilson habe private Ermittler engagiert und Falschinformationen online verbreitet, um MacInnes als karriereorientierte Opportunistin darzustellen. Wilsons Anwälte entgegnen, MacInnes habe ihre Geschichte geändert, um von der Beziehung zu Ghost zu profitieren, was zu neuen Karrierechancen geführt habe. Der Prozess, der neun Tage dauern soll, wird auch Zeugen wie die Autorin Hannah Reilly hören, die in eigene Streitigkeiten mit Wilson verwickelt war.

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