Rembrandt-Gemälde nach Jahrzehnten als Original identifiziert
Wichtige Fakten
- • Gemälde 'Vision des Zacharias im Tempel' datiert auf 1633.
- • Zweijährige Material- und Stilanalysen bestätigten Authentizität.
- • Privatbesitzer übergab Werk 2023 als Dauerleihgabe an Museum.
- • Wert des Gemäldes ist nach Bestätigung um ein Vielfaches gestiegen.
- • Gemälde war zuvor als Werkstattarbeit eingestuft und in Vergessenheit geraten.
Identifizierung als Original
Ein Privatbesitzer übergab dem Amsterdamer Rijksmuseum 2023 ein Gemälde zur Untersuchung, das nach zweijährigen Material- und Stilanalysen mit modernster Scanner-Technik nun als echter Rembrandt bestätigt wurde. Museumsdirektor Taco Dibbits erklärte, es handle sich 'zweifelsfrei' um ein Original des holländischen Meisters, datiert auf 1633.
Historischer Hintergrund
Das Gemälde 'Vision des Zacharias im Tempel' zeigt eine biblische Szene und war 1960 lediglich als Werk aus Rembrandts Werkstatt eingestuft worden. Nach dem Kauf durch eine Privatperson geriet es jahrzehntelang in Vergessenheit, bis der Besitzer das Museum kontaktierte. Die Signatur 'Rembrandt' erwies sich als echt, und Farbanalysen zeigten Übereinstimmungen mit anderen Frühwerken des Künstlers.
Ausstellung und Wert
Der Eigentümer hat das Gemälde als Dauerleihgabe an das Museum gegeben, wo es ab sofort öffentlich zu sehen ist. Der Wert ist durch die Bestätigung als Original um ein Vielfaches gestiegen, ähnlich anderen Rembrandt-Werken, die Spitzenerlöse erzielen, wie ein 175-Millionen-Euro-Kauf des Museums vor drei Jahren zeigt.
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